Neudrossenfeld

SpVgg Greuther Fürth ist neuer Partner der "Kickers SG"

Die "Kickers-SG" mit dem TSV Neudrossenfeld, TSV Trebgast und TSV Harsdorf gehen im Jugendfußball neue Wege und haben eine Partnerschaft mit dem Fußball-Zwe...
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Die Vorbereitungen für den Familien-Nachmittag am 2. September trafen (v. l.) der zweite Vorsitzende der "Kickers SG", Thomas Förster, TSV-Vorsitzender Gerald Weinrich und SG-Vorsitzender Hans Weiß mit seinem Sohn Ludwig.  Foto: Reißaus
Die Vorbereitungen für den Familien-Nachmittag am 2. September trafen (v. l.) der zweite Vorsitzende der "Kickers SG", Thomas Förster, TSV-Vorsitzender Gerald Weinrich und SG-Vorsitzender Hans Weiß mit seinem Sohn Ludwig. Foto: Reißaus
Die "Kickers-SG" mit dem TSV Neudrossenfeld, TSV Trebgast und TSV Harsdorf gehen im Jugendfußball neue Wege und haben eine Partnerschaft mit dem Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth vereinbart. Der Start in diese Partnerschaft erfolgt am kommenden Samstag, 2. September, ab 13.30 Uhr, auf dem Sportgelände des TSV Neudrossenfeld, wenn unter anderem die E- und F-Jugend der Fürther gegen die gastgebende SG antritt.
Diese Partnerschaft ist vor einem Vierteljahr entstanden, als TSV-Vorsitzender Gerald Weinrich zufällig Kontakt zum Geschäftsführer der SpVgg Greuther Fürth, Holger Schwiewagner, bekommen hat. Laut Weinrich sind die Fürther vor allem daran interessiert, sich in Oberfranken eine Basis aufzubauen, da sich die meisten Kinder eher zum FC Bayern München oder zum 1. FC Nürnberg orientieren. Daher ist der Zweitligist auf der Suche nach Partnervereinen, wie zum Beispiel der DJK Don Bosco Bamberg (Bayernliga) - oder eben der Kickers-SG.
Weinrich war beim Gespräch mit Schwiewagner in Fürth erstaunt, wie schnell sich die beiden auf einer Linie bewegt haben. "Es war ein sehr sympathisches Gespräch, das über zwei Stunden gedauert hat und gar nicht so geplant war."


Begeistert von der Philosophie

Zum Familien-Nachmittag am kommenden Samstag wurden auch die beiden E- und F-Jugendmannschaften der Fürther eingeladen: "Damit soll bezeugt werden, dass diese Partnerschaft nicht nur heiße Luft ist. Die SpVgg Greuther Fürth sucht jetzt bei den Freundschaftsspielen für ihre A- und B-Jugend, die auch in der Bundesliga spielen, Gegner in Thüringen und in Sachsen - sie wollen die Spiele auf halber Strecke austragen, und da bietet sich unser Sportgelände an."
In der Partnerschaft wird es verschiedene Aktionen geben. So wurde vereinbart, dass die Kickers-SG Einlaufkinder für die Zweitligaspiele der SpVgg Greuther Fürth stellt. Auch bei der Ausstattung will man Synergieeffekte erzielen - zumal die Vereinsfarben des TSV Neudrossenfeld auch zufällig Grün und Weiß sind. Weinrich: "Was mich vor allen Dingen beeindruckt hat, war die Philosophie, die sie in Fürth fahren. Es ist ähnlich wie bei Ralf Rangnick in Leipzig. Sie legen im Jugendfußball viel Wert auf Etikette, Freundlichkeit, Pünktlichkeit und Disziplin. Das ist in vielen Vereinen nicht mehr so - und da nehme ich uns nicht ganz aus. Und wenn wir uns von dieser Philosophie ein wenig befruchten lassen, dann profitieren wir davon. Unsere Trainer dürfen in Fürth hospitieren. Sie dürfen jederzeit runter und Trainingseinheiten begleiten. Dabei werden sie nicht nur neue Übungen mitbringen, sondern sie werden einen Umgang und ein Miteinander erleben, das wir so nicht kennen." Beim Familien-Nachmittag wird ein Sieger aus den Stationen Torwandschießen, Elfmeterschießen, Ball hochhalten, Dribbeln und Schusskraft (über eine Messanlage) ermittelt. Für alle Kinder bis 13 Jahre gibt es eine Belohnung, und die Besten jeder Altersklasse erhalten zusätzlich einen Preis. Weinrich: "Wir wollen bei den Kindern aus den drei Partnergemeinden die Begeisterung für den Fußball wecken. Bei dem Nachmittag wollen sich aber auch die Vereine präsentieren und zeigen, dass es bei uns Spaß macht, Fußball zu spielen."
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