LKR Erlangen-Höchstadt

Spuren jüdischen Lebens

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Aischgrund lädt zu einer Exkursion zu Friedhöfen in Diespeck und Zeckern sowie zu einer ehemaligen Synagoge in Uehlfeld ein.
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Die Besichtigung des jüdischen Friedhofs in Zeckern ist Teil der Exkursion. Foto: Harald Weigand
Die Besichtigung des jüdischen Friedhofs in Zeckern ist Teil der Exkursion. Foto: Harald Weigand

Für Freitag, 10. Mai, lädt die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Aischgrund zu einer Exkursion mit dem Bus ein. Besucht werden ab dem frühen Nachmittag die jüdischen Friedhöfe in Diespeck und in Zeckern und kurz wird auch in Uehlfeld gestoppt, teilt die LAG mit.

Die Veranstaltung ist Teil eines von der Europäischen Union geförderten Leader-Kooperationsprojekts "Spuren jüdischen Lebens in Westmittelfranken", an dem neben der LAG Aischgrund weitere drei Aktionsgruppen mitwirken: die Romantische Straße und der Hesselberg, beide im Landkreis Ansbach angesiedelt, sowie die LAG im Landkreis Fürth. Daher werden am Freitag auch Teilnehmer aus den Partnerregionen erwartet.

Kurze Referate

Der Bus startet gegen 13.30 Uhr am Hauptbahnhof in Neustadt. In Diespeck wird Ilse Vogel ab 14 Uhr über den Judensäcker und die jüdische Geschichte des Ortes referieren. Für 15.30 Uhr ist die Ankunft im Hemhofener Ortsteil Zeckern vorgesehen, wo Christiane Kolbet durch die jüdische Begräbnisstätte führen wird, eine der größten in Bayern. Auf der Rückfahrt soll in Uehlfeld an der ehemaligen Synagoge angehalten werden. Christiane Kolbet hat sich mit deren Geschichte näher befasst und wird kurz darüber berichten. Ankunft in Neustadt am Bahnhof ist für spätestens 18 Uhr geplant.

Wer mitfahren möchte, soll sich im LAG-Büro im Neustädter Gesundheitsamt unter Telefon 09161/927550 oder per E-Mail an lag@kreis-nea.de anmelden. Die Plätze sind begrenzt, Kosten entstehen keine. Für Bürger aus dem unteren Aischgrund besteht auch die Möglichkeit, erst in Uehlfeld oder Zeckern dazuzukommen.

Drei weitere Touren folgen

Die Aischgrund-Exkursion bildet den Auftakt zu weiteren drei Infotouren, die bis Ende des Jahres zu jüdischen Zeugnissen in den anderen beteiligten Regionen führen werden. Diese Termine werden noch bekanntgegeben. red

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