Große Freude herrschte am Dienstag in der Fachklinik Haus Immanuel in Hutschdorf. Angekündigt war sie ja bereits, die Spende von 10 000 Euro durch die "Stiftung Antenne Bayern hilft" zur Anschaffung von Sportgeräten für die im Juli eingeweihte neue Sporthalle der Klinik. Nun machte sich Felicitas Hönes, Geschäftsführerin der in Ismaning bei München ansässigen Stiftung, eigens auf den Weg nach Hutschdorf, um den Scheck persönlich zu übergeben.
Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder einer Behinderung unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen. Der Fokus liegt hierbei auf der Einzelfallhilfe. Die Stiftung kann Hilfesuchende aus Bayern sowohl kurzzeitig bei der Finanzierung von beispielsweise benötigten Lebensmitteln und Medikamenten als auch bei langfristigeren Projekten wie dem behindertengerechten Umbau einer Familienwohnung unterstützen.
Neben der Einzelfallhilfe fördert die Stiftung ausgewählte Projekte sozialer Organisationen - wie beispielsweise die Fachklinik Haus Immanuel: "Es freut uns sehr, dass wir mit dem Haus Immanuel eine Einrichtung unterstützen können, die in beispielhafter Art und Weise die Beziehung zwischen alkohol- und/oder medikamentenabhängigen Müttern und deren Kinder fördert, in dem bei einem geeigneten sporttherapeutischen Programm gemeinsame Aktivitäten durchgeführt werden", so Felicitas Hönes.
Die ärztliche Leiterin der Klinik, Gabriele Hilgenstock, die Klinikleiter Gotthard Lehner vertrat, bedankte sich herzlich bei Felicitas Hönes, die die neue Sporthalle und auch die Räumlichkeiten der Fachklinik Haus Immanuel besichtigte.
Die Fachklinik Haus Immanuel ist spezialisiert auf die Therapie alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen. Der 2012 fertig gestellte Neu- und Erweiterungsbau in Hutschdorf bietet Platz für 60 Frauen - bis zu zwölf Patientinnen können ihre Kinder mit zur Therapie nehmen. Die Kombination von medizinischer Betreuung, Psycho-, Ergo-, Physio-, Sozial- und Arbeitstherapie und Seelsorge ermöglicht eine ganzheitliche und nachhaltige Behandlung suchtkranker Frauen. Die Kosten für die Therapiezeit werden in der Regel von den Rentenversicherungsträgern oder den Krankenkassen übernommen. Die Dauer ist auf 15 Wochen begrenzt und gliedert sich in 3 Phasen: Besinnungs-, Intensiv- und Belastungsphase. red