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Spitzenreiter ATSV Erlangen fährt mit bester Abwehr zum besten Sturm

Als Tabellenführer geht der ATSV Erlangen heute in den bereits fünften Spieltag der Landesliga Nordost, an dem er nach Schwabach muss. Aufsteiger SpVgg Erla...
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Als Tabellenführer geht der ATSV Erlangen heute in den bereits fünften Spieltag der Landesliga Nordost, an dem er nach Schwabach muss. Aufsteiger SpVgg Erlangen will seinen Abwärtstrend gegen das punktlose Schlusslicht aus Frohnlach stoppen, der Baiersdorfer SV peilt gegen Feucht den ersten Sieg an.
In der Bezirksliga Mittelfranken Nord strebt der FC Herzogenaurach nach dem Auftaktsieg in Weisendorf auch gegen Cagrispor einen Dreier an, um von Anfang an in der Spitzengruppe zu bleiben. Der ASV und sein ebenfalls mit einer Pleite gestartete Mitaufsteiger Adelsdorf treffen auf Teams, die sich am Wochenende ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert hatten.


Landesliga Nordost

SpVgg Erlangen (12.) -
VfL Frohnlach (18.)
Noch befindet sich die "Spieli" überm Strich, doch wenn sie nicht von Anfang an im Abstiegskampf stecken will, ist ein Sieg gegen den Absteiger und Tabellenletzten heute um 18.30 Uhr fast schon Pflicht. Der VfL hielt nach dem sang- und klanglosen Abgang aus der Bayernliga an Trainer Oliver Müller fest. Der 49-Jährige wird sicher alles dafür tun, um nicht in die Bezirksliga durchgereicht zu werden. Dafür baut er unter anderem auf den bisherigen Forchheimer Sven Wieczorek.
SC Schwabach (7.) -
ATSV Erlangen (1.)
Nachdem der ATSV aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernommen hat, besteht heute um 19 Uhr die Möglichkeit, sich auch nach Punkten von Memmelsdorf abzusetzen. Der SV bekommt es immerhin mit Favorit Quelle Fürth zu tun. Seine eigene Aufgabe sollten die Erlanger aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zwar ist die Mannschaft von Trainer Shqipran Skeraj noch ohne Gegentor, Schwabach stellt mit 13 Treffern aus vier Partien aber den besten Angriff. Allein Michael Weiß trug sich bereits acht Mal in die Torschützenliste ein.
Baiersdorfer SV (16.) -
SC Feucht (8.)
Der SC hat sich nach dem Abstieg in der Relegation gegen Jahn Forchheim, der nach dem Hinspielsieg und der Führung im Rückspiel schon abgewendet schien, eine Spielklasse tiefer gefangen. Drei Mal teilte Feucht die Punkte, zuletzt bezwang das Team des neuen Trainers Rainer Zietsch, der Klaus Mösle nach sieben Jahren ablöste, die SpVgg Selbitz und ist somit eines von fünf unbezwungenen Teams. red


Bezirksliga Mittelfranken Nord

FC Herzogenaurach (4.) -
Cagrispor Nürnberg (14.)
An Cagrispor hat der FC keine guten Erinnerungen. Im Heimspiel setzte es eine 1:2-Niederlage und in Nürnberg verloren die "Pumas" 0:1. Zum Auftakt 2017/2018 hatte die Mannschaft von Coach Jakob Karches die Weisendorfer 20 Minuten fest im Griff, jedoch schlichen sich danach Ungenauigkeiten im Spielaufbau ein, so dass der Aufsteiger das Spiel ausgeglichen gestalten konnte und einige gute Möglichkeiten hatte.
Cagrispor hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die solche Einladungen sicher nicht ausschlagen wird. Zudem hat sie mit Defensivallrounder Sahin Turan von Dergahspor und Mittelfeldspieler Dino Kardovic von den Würzbuerger Kickers II gerade noch zwei Verstärkungen geholt. Für den ersten Sieg gegen die Nürnberger benötigt der FCH 90 konzentrierte Minuten. Verzichten muss Karches auf Jochen Staniszewski, der sich gegen den ASV eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hat und rund sechs Wochen ausfällt. Und das, wo in den nächsten 20 Tagen fünf Ligabegegnungen und ein Pokalspiel anstehen. uz
SC Adelsdorf (10.) -
ASV Pegnitz (17.)
"Das Quäntchen Glück hat leider gefehlt", war das Fazit von SCA-Spielertrainer Florian Gräf nach dem 1:2 gegen Zirndorf. Auf dieses hofft er heute um 18.30 Uhr gegen den Absteiger. "Pegnitz ist schwer einzuschätzen, aber der ASV hat auch das Auftaktspiel verloren und wird mit Wut im Bauch zu uns fahren", vermutet Gräf.
Grundsätzlich könne in dieser Spielklasse jeder jeden schlagen, anders als in der Kreisliga dürfe Adelsdorf aber nicht darauf hoffen, dass der Gegner in der Schlussphase abbaut. Solange der SC seinen kompletten Kader beisammen hat, ist dem Spielertrainer nicht bange. Gleichwohl müssten sich er und Co-Trainer Heiko Pfeifer noch an die neue Aufgabe gewöhnen. "Es ist natürlich ein Unterschied, ob du nur als Spieler ins Training gehst oder dir über das Training und deine Mannschaft Gedanken machen musst."
ASV Fürth (13.) -
ASV Weisendorf (15.)
In der Rückrunde der vergangenen Saison spielte Angelo Walthier für den SC Adelsdorf, zu einer Begegnung mit Ligarivale Weisendorf kam es allerdings nicht. Bei seinem neuen Verein FSV Stadeln hat sich der 27-Jährige schnell ins Gespräch gebracht, indem er gegen den ASV Fürth fünf Minuten vor Schluss das Siegtor erzielte. Der Aufsteiger bekommt es aber nicht erst im Duell mit Stadeln am Sonntag mit einem Ex-Adelsdorfer zu tun, denn bei den Fürthern sitzt heute (18.30 Uhr) mit Wilhelm Satzinger der Ex-Coach des SCA auf der Bank.
Ähnlich viel Erfahrung wie der 63-Jährige bringt seine Mannschaft auf den Platz. Mit Ausnahme von 2014 bis 2016 (Kreisliga Nürnberg) spielt der ASV seit neun Jahren in der Bezirksliga. Die vergangene Spielzeit schloss Fürth auf Rang 9 ab. Um heuer nicht in unruhigeres Fahrwasser zu geraten, wollen die Gastgeber sicher nicht nur ihr erstes Saisontor schießen, sondern auch punkten. rup
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