Stettfeld

Spielplatz erhält Stabgitterzaun

Der Stettfelder Gemeinderat beschloss diese Maßnahme im südlichen Teil des Spielplatzes "Am Hang", lehnte es aber ab, den bestehenden Holzzaun durch einen Metallzaun zu ersetzen. Werner Rümer rückte in das Gremium nach.
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Der Gemeinderat beschloss den Bau eines Zauns entlang des Grabens an der südlichen Grenze des Spielplatzes "Am Hang" . Fotos: Christian Ziegler
Der Gemeinderat beschloss den Bau eines Zauns entlang des Grabens an der südlichen Grenze des Spielplatzes "Am Hang" . Fotos: Christian Ziegler
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Im südlichen Teil des Spielplatzes "Am Hang" soll oberhalb des dort verlaufenden Grabens ein Zaun errichtet werden. Die Wahl fiel auf einen pulverbeschichteten grünen Stabgitterzaun, für den Bruttokosten in Höhe von 2120 Euro veranschlagt wurden.

Außerdem lag ein Angebot vor, den bestehenden Holzzaun ebenfalls durch einen Metallzaun zu ersetzen. Dies wurde aber verworfen. "Der Zaun ist noch gut", gab Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) zu bedenken. Dem stimmte Hannelore Schlee zu: "Ich habe mir den Zaun angeschaut und finde auch, dass er in Ordnung ist", erklärte sie. Der Zaunbau wurde mit 12:1 Stimmen beschlossen.

Vereidigung von Werner Rümer

Gerald Simon (Stettfelder Dorfgemeinschaft) hatte am 9. August den Antrag gestellt, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Stettfelder Gemeinderat auszuscheiden. Dies wurde einstimmig vom Gremium bestätigt. Ihm folgt Werner Rümer nach, der bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch seinen Amtseid ablegte. Durch das Ausscheiden Gerald Simons wurden eine Position im Finanzausschuss und eine Stellvertreterposition im Bauausschuss vakant; diese werden von Werner Rümer übernommen.

Gestaltung des Bushäuschens

Bereits bei der letzten Sitzung war über die Gestaltung des Bushäuschens in der Hauptstraße diskutiert worden. Nun beschloss der Rat einstimmig den Bau des fünf Meter breiten Unterstands. Die Trägerkonstruktion wird dabei hinter der Sandsteinmauer errichtet, damit diese durch hölzerne Auflagen als Sitzmöglichkeit genutzt werden kann. Ebenfalls beschlossen wurde, die Sitzauflagen auf die gesamte Breite des Häuschens auszudehnen und das Dach auf beiden Seiten leicht überspringen zu lassen.

Bereits in der April-Sitzung war beschlossen worden, eine Stadtbirne und eine Linde in der "Schmiedsgasse" zu fällen und durch Neupflanzungen zu ersetzen. Zwei Linden am Toracker machten nun ebenfalls Probleme. Deshalb hatte die Gemeinde den Diplom-Forstwirt Andreas Kiraly mit einem Gutachten zu den vier Bäumen beauftragt. Laut diesem ist eine der Linden am Toracker derart stark beschädigt, dass sie gefällt werden muss. Die andere, die aufgrund der Kanalbauarbeiten zurückgeschnitten werden musste, soll geringfügig, um fünf bis zehn Prozent in der Krone reduziert werden. Auch bei der Linde in der "Schmiedsgasse" soll nur eine geringfügige Kronenpflege vorgenommen werden. Die Stadtbirne hingegen, die mittlerweile fast in die dortige Oberleitung wächst, soll um zwei bis drei Meter zurückgeschnitten werden. Die Kosten für diese Pflege- und Fällmaßnahmen belaufen sich auf rund 800 Euro und wurden mit 10:3 Stimmen beschlossen.

Hauptstraße bis November fertig

Gemeinderat Johann Müller hatte schriftlich um einige Informationen zu den momentan laufenden Baumaßnahmen gebeten. Wie Bürgermeister Hartlieb dazu erklärte, soll die Hauptstraße in den letzten beiden Oktoberwochen fertiggestellt werden. Mit einer Beweissicherung der Schäden an der Umleitungsstrecke über die Siedlungsstraße wird sich der Gemeinderat noch beschäftigen. Zudem sei es derzeit zu einer Kostenmehrung im Kanalbau um etwa 20 000 Euro gekommen. In diesem Zusammenhang wies Hartlieb auch darauf hin, dass die Arbeiten im Rudendorfer Weg Ende November fertig sein sollen. Je nach Witterung soll dieser über den Winter geschottert bleiben und im Frühjahr asphaltiert werden.

Vom Landratsamt war ein Schreiben an die Gemeinderechtler herausgegeben worden, in dem auf die diesjährige Holzverteilung eingegangen wurde. Zur Vereinfachung des Verfahrens war dem Förster Klaus Schulz eine Generalvollmacht erteilt worden, die Zuteilung des Brennholzes zu übernehmen. Diese Eigentumsübertragung ist rechtlich notwendig, da die Gemeinde Besitzer des Waldes ist. Der Vorsitzende der Rechtler, Werner Rümer, war von einem Großteil der Nutzungsberechtigten beauftragt worden, die Übertragung anzunehmen und das Holz zu verteilen. Allerdings war die gesamte Brennholzverteilung von Schulz an Rümer übertragen worden, was aus Sicht der Gemeinde nicht in Ordnung war.

Werner Rümer wies darauf hin, dass dies alles ordnungsgemäß gelaufen sei, da es im Gespräch mit dem Landratsamt im Vorfeld so abgeklärt worden sei. "Das ist schriftlich alles nachvollziehbar", betonte er. "Wenn die Gemeinde darüber nicht informiert wird, ist das ein Behördenfehler."

In seinem Schreiben teilte das Landratsamt mit, dass die Brennholzverteilung 2019 vom Landratsamt durchgeführt werden wird. Zudem wurde nochmals darauf hingewiesen, dass die Waldbewirtschaftung ausschließlich der Gemeinde obliegt und Maßnahmen im Wald deshalb vorher mit ihr abzusprechen sind.

Bus zur Beerdigung

Anneliese Metzger, die 1944 als Lehrerin nach Stettfeld kam und Generationen von Schülern begleitet hat, wird am 24. September im Familiengrab in Hammelburg beigesetzt. Die Gemeinde wird hierzu einen kostenlosen Bustransfer organisieren. Um planen zu können, wird um Anmeldung bei Alfons Hartlieb oder Doris Simon gebeten.



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