Nach einem verdienten 2:1 im Derby gegen den TSVfB Krecktal bleibt der TSV Pfarrweisach in der Fußball-Kreisliga Coburg weiter in der Spitzengruppe. Der TV Ebern (3:1 beim FC Coburg II) und der SV Heilgersdorf überraschend mit 1:0 beim Vierten SV Ketschendorf feierten am Feiertag jeweils Auswärtssiege.

TSV Pfarrweisach -
TSVfB Krecktal 2:1

Vollauf verdient entschieden die Gastgeber die Begegnung gegen den Aufsteiger für sich. Sie gerieten zwar in der 6. Minute nach einem krassen Abwehrfehler durch Manuel Frembs in Rückstand, doch hatten sie weitaus mehr Spielanteile und vor allem Einschussmöglichkeiten. In der 32. Minute führte ein herrlicher Volley-Distanzschuss von Florian Pecht zu Ausgleich. Auch nach Wiederbeginn machte der TSV viel Druck, doch versäumte es zunächst, weitere Chancen in Tore umzumünzen. So dauerte es bis zur 73. Minute, ehe Georg Heusinger das 2:1 gelang. In den Schlussminuten bäumten sich die Gäste noch einmal auf, doch stand die Pfarrweisacher Abwehr an diesem Tag bestens. di

SV Ketschendorf -
SV Heilgersdorf 0:1

Witterungsbedingt musste das Spiel auf dem städtischen Kunstrasen ausgetragen werden. Dies sollte eigentlich ein Vorteil für die Heimelf sein. Zudem traten die Gäste ersatzgeschwächt an. Von Beginn an versuchte Ketschendorf, das Spiel zu machen. Allerdings kamen aufgrund von vielen Ballverlusten und einer hohen Quote an Fehlpässen keine nennenswerten Chancen zustande. Heilgersdorf kämpfte aufopferungsvoll und hielt hinten dicht. Mit einer seiner wenigen Chancen, einem Freistoß aus dem Halbfeld zehn Minuten vor Spielende, gelang dem SVH der aufgrund der kämpferischen Leistung nicht unverdiente Auswärtssieg. Der hohe Ball segelte an Freund und Feind vorbei, Schmidt stand goldrichtig und schob zum 0:1 ein. Ketschendorf hätte an diesem Tag wohl nochmals 90 Minuten spielen können, und es hätte doch zu keinem Treffer gereicht. p

FC Coburg II - TV Ebern 1:3
Eine unnötige Heimniederlage kassierte die FC-Reserve gegen clever agierende Eberner. Während der gesamten Partie investierten die Gastgeber mehr in das Spiel und hatten ein deutliches spielerisches und läuferisches Übergewicht, jedoch fehlte vor dem Tor oftmals die Zielstrebigkeit. Ebern agierte zumeist aus einer sattelfesten Defensive und nutzte dann die sich an diesem Tag lediglich durch individuelle Fehler der Gastgeber entstehenden Möglichkeiten
in Person von Spielertrainer Johannes Fischer (8., 72., 85.) zu 100 Prozent eiskalt aus. Schoder (53.) gelang zwischenzeitlich das 1:1, doch entführten die Eberner die Punkte recht glücklich vom Coburger Kunstrasen, was aus Sicht der Gastgeber einfach nur selbst verschuldet war. red