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Kronach
Aktion

Spenden fürs Tierheim statt Tierleid durch das Silvesterfeuerwerk

Die ÖDP Coburg-Kronach sammelt bis zum Silvesterabend Spenden für das Coburger Tierheim mit der Aktion "Futter statt Böller". Darüber informierten Mitglieder der ÖDP aus Coburg Stadt und Land auf dem ...
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Die ÖDP Coburg-Kronach sammelt bis zum Silvesterabend Spenden für das Coburger Tierheim mit der Aktion "Futter statt Böller".

Darüber informierten Mitglieder der ÖDP aus Coburg Stadt und Land auf dem Marktplatz in Coburg zum Thema Silvesterfeuerwerk und sammelten Spenden für einen guten Zweck, teilt die Partei mit.

In der Silvesternacht steige die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub explosionsartig an. Sie betrage laut einer Umweltbundesamt rund 4200 Tonnen und das entspreche einer Menge von 15,5 Prozent der im gesamten Jahr im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.

Viele Städte und Gemeinden in Deutschland haben für das kommende Silvester ein teilweises oder sogar völliges Böller-Verbot erlassen, viele Geschäfte streichen Feuerwerkskörper aus ihrem Sortiment. Rettungssanitäter, Notärzte und Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Neben Hausbränden, Verletzungen und dem Problem des entstehenden Mülls sind es nach Meinung der ÖDP vor allem verängstigte Tiere, denen die Silvesterböllerei massiv zu schaffen macht.

Deshalb spricht sich der ÖDP-Kreisverband Kronach-Coburg für ausgewiesene Böllerflächen weitab von Kranken- und Seniorenheimen, Pflege- und Kinderheimen, Wäldern oder Tierheimen und landwirtschaftlichen Ställen aus. "Verbote machen nicht klug, aber die Schwächsten der Gesellschaft haben Anspruch auf Schutz, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Am Montagvormittag wird auf dem Marktplatz in Bad Rodach informiert und gesammelt.

Die Meinungen über die Böllerei sind in der Bevölkerung geteilt, allerdings kann sich inzwischen auch eine Mehrheit den Jahreswechsel ohne Knallerei vorstellen.