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Spektakuläre Feuerwehrübung im Marktleugaster Seniorenheim

Der Brand im BRK-Seniorenheim mit mehreren eingeschlossenen Personen wurde bei einer Großübung der Oberlandwehren in Marktleugast angenommen. Ausgelöst durc...
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Der Brand im BRK-Seniorenheim mit mehreren eingeschlossenen Personen wurde bei einer Großübung der Oberlandwehren in Marktleugast angenommen.
Ausgelöst durch die Brandmeldeanlage des Dr.-Julius-Flierl-Senioren- und Pflegeheimes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) heulten in Marktleugast kurz nach 13.30 Uhr die Sirenen.


Drehleiter angefordert

Unter der Einsatzleitung von Kommandant Hans Kögler rückte die Marktleugaster Wehr mit allen drei Fahrzeugen und 17 Aktiven aus. Schnell war klar, dass zur Rettung mehrerer eingeschlossener Personen aus dem verqualmten oberen Stockwerk eine Drehleiter erforderlich war.
Die Feuerwehr Helmbrechts wurde nachalarmiert und machte sich mit ebenfalls drei Fahrzeugen in die Nachbargemeinde auf.
Um auch genügend Kräfte für die Brandbekämpfung vor Ort zu haben, wurden auch die Ortsfeuerwehren aus Hohenberg, Steinbach, Marienweiher und Mannsflur sowie den Nachbargemeinden Grafengehaig, Stammbach und Kupferberg alarmiert.
Mit mehreren Atemschutztrupps übernahmen die Marktleugaster Ortsfeuerwehren die Suche nach den vermissten Personen im oberen Stockwerk. Die Drehleiter aus Helmbrechts ging am neuen Haupteingang auf der Rückseite der Senioreneinrichtung in Stellung, um insgesamt zehn Personen mit dem Rettungskorb von einem Balkon zu bergen und aus dem Gefahrenbereich zu bringen.


Wasser aus dem Löschteich

Zwei weitere Personen wurden mit einem Rettungstuch aus den Gebäuden gebracht und dem BRK zur weiteren Versorgung übergeben. Rund um das Pflege- und Seniorenheim verteilt waren die weiteren Feuerwehren mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Zu Beginn wurde noch das in den wasserführenden Fahrzeugen vorhandene Löschwasser genutzt, bis das Nass aus dem Löschteich sowie Oberflurhydranten zur Verfügung stand.


Zwölf Vermisste geborgen

Die Uhr rückte auf 15.20 Uhr vor, als Einsatzleiter Hans Kögler den Befehl "Wasser halt!" gab. Die Löscharbeiten waren beendet sowie alle vermissten zwölf Personen geborgen und wohlauf. Bei der abschließenden Manöverkritik zeigte sich Kögler zufrieden mit dem Übungsverlauf.
Kreisbrandinspektor Horst Tempel machte deutlich, dass die Großübung dazu diente, alle Wehren mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.
"Die Übung ist gut gelaufen. Ich danke allen für ihre Leistung. Optimal war auch das Mitmachen der Kameraden aus dem Landkreis Hof, was unterstrich, dass die Zusammenarbeit kreisübergreifend sehr gut klappt", sagte der Kulmbacher Kreisbrandrat Stefan Härtlein im Beisein seines Hofer Kollegen Reiner Hoffmann.
"Das ist die erste Übung, die ich diesem Ausmaß miterleben durfte. Es freut mich ebenfalls, dass alle gut geklappt hat", betonte Heimleiter Thomas Hammer. Auch Bürgermeister Franz Uome zeigte sich stolz auf die Feuerwehren.

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