Laden...
Haßfurt
wahlkampf

SPD wünscht einen Vereinsbeauftragten

Was wünschen sich Haßfurter Vereine von der Stadt? Dieser Frage ging Bürgermeisterkandidat Stephan Schneider mit den SPD-Stadtratskandidaten bei einem Treffen mit Vertretern von Vereinen aus der ganze...
Artikel drucken Artikel einbetten

Was wünschen sich Haßfurter Vereine von der Stadt? Dieser Frage ging Bürgermeisterkandidat Stephan Schneider mit den SPD-Stadtratskandidaten bei einem Treffen mit Vertretern von Vereinen aus der ganzen Stadt auf den Grund. Wichtigste Erkenntnis laut Pressemitteilung der Partei: Um gemeinsam etwas bewegen zu können, wäre die Schaffung eines neuen Postens bei der Stadt eminent wichtig.

Es wurde schnell klar, dass es den Verantwortlichen - egal ob sie aus dem Sport, von Feuerwehren, Reservistenkameradschaften oder Obst- und Gartenbauvereinen kommen - nicht um ein Mehr an finanzieller Unterstützung geht. "Was das angeht, hat sich die Stadt immer bemüht, dass es den Vereinen gut geht", findet Stephan Schneider.

Nachholbedarf gibt es laut SPD-Angaben dagegen in anderen Bereichen. "Ein Vereinsbeauftragter ist für Haßfurt und seine Stadtteile noch wichtiger als ein Citymanager", brachte es Marco Heumann auf den Punkt. Der SPD-Kandidat ist selbst seit vielen Jahren in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig. "Vereine sind das Lebenselixier in den kleinen Ortschaften", stellte er die Bedeutung von Fußballclubs oder Gartenfreunden heraus. "Sie bringen und halten Leben in den Dörfern." Immer öfter seien die Verantwortlichen überfordert und es gestalte sich schwer, Personen zu finden, die bereit sind, sich in vorderster Linie ehrenamtlich zu engagieren.

Ein Punkt, an dem ein städtischer Vereinsbeauftragter helfen könnte. "Wir müssen die Vereine an die Hand nehmen und ihnen Unterstützung bieten", nahm Stephan Schneider die Idee auf. Der Bürgermeisterkandidat könnte sich eine Ehrenamts- oder Vereinsbörse auf der Homepage der Stadt vorstellen. Eine Art "Gesucht - gefunden". "Vereine könnten sich bei Festen über die Plattform ge- genseitig unterstützen oder gar Sachen gemeinsam anschaffen."

Jürgen Heinl würde gar noch einen Schritt weiter gehen. Der SPD-Kandidat aus Sylbach, in der Vorstandschaft des SV Sylbach aktiv, würde sich "Hardware-Unterstützung" durch die Stadt wünschen. Zum Beispiel in Form von Toilettenwagen, ei- nem Spülmobil oder einer mobilen Bühne, die von den Vereinen kostengünstig ausgeliehen werden können. "Es muss ja nicht jeder Verein alles anschaffen. Vieles wäre bei der Stadt besser aufgehoben und dann auch für städtische Veranstaltungen nutzbar", sagte Heinl. red

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren