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SPD stellt Hennemann erneut auf

Jürgen Hennemann will als Bürgermeister von Ebern weitermachen, und die SPD unterstützt ihn dabei: Einstimmig wurde Hennemann bei einer Versammlung des Eberner SPD-Ortsvereins als Bürgermeisterkandida...
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JürgenHennemann
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Jürgen Hennemann will als Bürgermeister von Ebern weitermachen, und die SPD unterstützt ihn dabei: Einstimmig wurde Hennemann bei einer Versammlung des Eberner SPD-Ortsvereins als Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020 nominiert, wie die SPD mitteilte.

Die Vorschlagsliste für die Stadtratswahl will die SPD zu einem späteren Zeitpunkt aufstellen.

Ortsvereinsvorsitzender Ecki Röß zeigte sich erfreut über die Geschlossenheit, die bei der Nominierung zum Ausdruck kam. "Mit Jürgen Hennemann haben wir einen Bürgermeister, der Ebern voranbringt", sagte er.

Hennemann selbst gab einen kurzen Abriss über seine bislang knapp fünfeinhalb Jahre im Amt. Vieles sei angepackt worden, vieles am Laufen, auch wenn die Ergebnisse vielleicht noch nicht sichtbar seien, sagte er. Schnell seien zum Beispiel Veränderungen im Anlagenring erkennbar gewesen. "Da war vieles auch als Experiment gedacht. Wenn etwas nicht so geklappt hat wie erhofft, dann wurde es eben geändert." Nachhaltigkeit bedeute nicht, um jeden Preis an einer Lösung festzuhalten, die nur eine Zeit lang funktioniere. "Wir versuchen zum Beispiel, nachhaltig in der Straßensanierung voranzukommen. Dafür steht nun jedes Jahr ein fester Betrag im Haushalt", erläuterte Hennemann. "Auch, wenn das eine Sache ist, die viele nur dann wahrnehmen, wenn sie sich über eine Baustelle ärgern."

"Familienstadt Ebern"

Ein nachhaltiges Entwicklungsziel sei die "Familienstadt Ebern. Wir haben zwar einen positiven Pendlersaldo, das heißt, wir bieten mehr Arbeitsplätze, als wir Arbeitskräfte haben. Aber das muss nicht auf Dauer so bleiben." Neben dem Erhalt von Arbeitsplätzen in der Industrie, beim Mittelstand, im Handwerk und im Dienstleistungsgewerbe gehe es auch um Ebern als Wohnort, betonte Hennemann. "Wir bieten gute Voraussetzungen: Das Leben ist erschwinglich, wir haben eine gute Verkehrsanbindung, alle Schulen und demnächst Kitaplätze für alle Kinder ab einem Jahr."

Große Sprünge werde die Stadt angesichts der veränderten Gewerbesteuersituation in den nächsten Jahren aber nicht machen können. "Wir müssen weiterhin auf die Eigeninitiative und das Engagement der Bürger setzen", fasste Hennemann zusammen.

Auf den politischen Mitbewerber von der CSU ging er nicht ein, das übernahm Vorsitzender Ecki Röß. Es wundere ihn schon, wie so großzügig auf Fördertöpfe für eine Sanierung des Marktplatzes und des Schwimmbads verwiesen werde, sagte Röß. "Doch selbst, wenn wir eine Förderquote von 80 Prozent hätten, müssten wir 20 Prozent selbst bezahlen. Woher dieses Geld kommen soll, zusätzlich zu all den laufenden Aufgaben, hat uns noch keiner verraten." red

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