Bamberg
Kommunalwahl

SPD setzt wieder auf Starke

Nun ist es offiziell: Bambergs amtierender Oberbürgermeister Andreas Starke ist mit einem herausragenden Vertrauensbeweis ausgestattet, um für die SPD als Kandidat für die OB-Wahl ins Rennen zu gehen....
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Nun ist es offiziell: Bambergs amtierender Oberbürgermeister Andreas Starke ist mit einem herausragenden Vertrauensbeweis ausgestattet, um für die SPD als Kandidat für die OB-Wahl ins Rennen zu gehen. Mit 27 von 28 abgegebenen Stimmen stellten sich die Bamberger Sozialdemokraten überzeugend hinter ihn. Starke in der Pressemitteilung der SPD: "Ich freue mich riesig und werde mit aller Kraft und meinen Ideen für eine weitere Legislaturperiode kämpfen".

In die Harmoniesäle hatte die Bamberger SPD zu ihrer Nominierungskonferenz eingeladen. In seiner Rede kündigte Starke an, dass er "mit Energie, mit Gestaltungskraft, mit Kreativität und dem Willen zum fairen Ausgleich, aber auch mit Erfahrung" das Vertrauen der Bürger gewinnen wolle.

"Bamberg steht heute sehr gut da", sagte der Oberbürgermeister. In der Stadt seien noch nie so viele Projekte gleichzeitig verwirklicht worden. Auch die Konversion komme gut voran, "die bislang ohne jede Kreditfinanzierung realisiert worden ist".

Doch es sei falsch, sich auf dem Erreichten auszuruhen; er wolle mit neuen Impulsen "einen Modernisierungsschub anstoßen". Starke wörtlich: "Ich will nicht an überkommenen Strukturen festhalten, sondern offensiv die Zukunft angehen, das ist mein Verständnis von aktiver und bürgernaher Kommunalpolitik." Bamberg müsse zur Modellregion für die Transformation der Automobilwirtschaft werden. In der Zukunft will er noch mehr öffentliche Gebäude sanieren, um den CO2 -Ausstoß zu mindern und "einen Beitrag beim Kampf gegen den Klimawandel" zu leisten. Auch in der Verkehrspolitik sei mehr Kreativität erforderlich, "wobei der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs eindeutig Vorrang hat". Bei der Schaffung von Wohnraum "sind wir gut unterwegs, weil wir auf dem Gas- und nicht auf dem Bremspedal sind".

Besonders intensiv setzte sich Andreas Starke mit den "Perspektiven für die Jugend" auseinander: Angefangen vom "Digitalen Gründerzentrum" als neue Nahtstelle zwischen Wirtschaft und Universität bis hin zur modernen Ausstattung der Schulen ließ er kein Thema aus. Besonders am Herzen liegt dem Oberbürgermeister "der Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft". Starke erinnerte daran, dass ein Oberbürgermeister viel dazu beitragen kann, um die "soziale, kulturelle und nicht zuletzt religiöse Vielfalt" zu fördern. red

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