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SPD-Ortsverein: die Region stärker fördern

Bei der Hauptversammlung des SPD Ortsvereins Windheim-Hirschfeld prangerte Ralf Pohl, SPD-Landtagskandidat für Kronach/Lichtenfels, das Engagement des Freis...
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Bei der Hauptversammlung des SPD Ortsvereins Windheim-Hirschfeld prangerte Ralf Pohl, SPD-Landtagskandidat für Kronach/Lichtenfels, das Engagement des Freistaates im Landkreis Kronach an. Er warf der Staatsregierung vor, die Region nicht ausreichend zu fördern. Als Beleg nannte er die demografische Entwicklung. Seit 1995 sei die Bevölkerung im Kreis um über 10 000 geschrumpft - mit weiter abnehmender Tendenz. Als Gegenmaßnahme brachte er konkret eine Ämterverlegung ins Spiel.
Was die Realschule in Pressig angeht, zeigte Pohl sich skeptisch, ob das von der CSU geführte Kultusministerium diese Absicht noch ernsthaft vorantreibt. Für die Ausschreibung des Nahverkehrs im nächsten Jahr kündigte er an, zu versuchen, das Mobilitätskonzept des Landkreises darin zu integrieren und so allen Bürgern die Nutzungs öffentlicher Verkehrsmittel zu erleichtern.
Besonderes Augenmerk legte Pohl auf die überregionale Verkehrsanbindung. Der Landkreis brauche endlich Anschluss an eine Schnellstraße und den zügigen Ausbau der B 173, um nicht komplett abgehängt zu werden. Auch ein dauerhafter IC-Halt in Kronach und Ludwigsstadt mit permanentem Takt und nicht zu Randzeiten, wie es aktuell in Kronach der Fall ist, werde dringend benötigt.
Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Johannes Neubauer bekräftigte, beim Scheitern des Mobilitätskonzepts müsse die Gründung eines Verkehrsverbundes im Landkreis angestrebt werden. Außerdem müsse der Landkreis durch eine aktive Wirtschaftsförderung hochqualifizierte Arbeitsplätze gewinnen, damit die weitere Abwanderung von jungen Menschen die Region nicht ausbluten lasse. red
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