Bamberg

SPD: keine übereilte Diskussion

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über den möglichen Bau einer neuen Halle für die Brose Bamberg warnt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktio...
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Heinz Kuntke
Heinz Kuntke
Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über den möglichen Bau einer neuen Halle für die Brose Bamberg warnt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Heinz Kuntke, in der letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause vor einer Phantomdiskussion. "Nach unserem Kenntnisstand gibt es derzeit weder ein bebaubares Grundstück noch einen Investor, der die Errichtungs- und Betriebskosten trage", so Heinz Kuntke.
Kuntke empfiehlt auch den übrigen Fraktionen des Stadtrates von übereilten Stellungnahmen abzusehen, solange dem Stadtrat weder ein Nutzungskonzept für die bisherige Halle noch konkrete Pläne für einen möglichen Hallenneubau vorgelegt werden. "Bevor wir uns über ungelegte Eier Gedanken machen, sollten wir zuerst die konkreten Herausforderungen für die Stadt Bamberg mit bezahlbarem Wohnbau, der bevorstehenden Bahntrasse und einer dringend notwenigen Fortsetzung unserer Schulhaussanierung angehen", betont Kuntke.
"Grundsätzlich steht die SPD-Stadtratsfraktion aber den Überlegungen für einen Hallenneubau positiv gegenüber, soweit sichergestellt ist, dass keinerlei zusätzliche Kosten auf die Stadt zukommen. Die Bamberger SPD-Fraktion trägt deshalb auch die vom Brose-Chef Michael Stoschek, vorgetragene Vision zur langfristigen und erfolgreichen Sicherung und Weiterentwicklung des Basketballstandortes Bamberg mit", so Stieringer. "Jedoch sehen wir keine Möglichkeit, zusätzliche finanzielle Mittel von Seiten der Stadt in den Neubau einer Halle zu investieren", so Klaus Stieringer. Vor einer Neubaudiskussion erwartet die SPD-Fraktion zudem von der Stadt genaue Auskunft darüber, wie die bisherige Brose-Arena zukünftig genutzt werden kann und welche Investitionen in den kommenden Jahren notwendig wären, um die Halle auch weiterhin rentabel betreiben zu können. Ein entsprechender Antrag wurde an die Stadt gestellt.


Verunsicherung der Mitarbeiter

SPD-Stadträtin Karin Gottschall befürchtet, dass es durch die Diskussion über einen möglichen Hallenneubau zu Verunsicherungen der Mitarbeiter innerhalb des bisherigen Hallenkomplexes kommen kann. "Wir tragen Verantwortung gegenüber den Angestellten im Kaufland und der heutigen Brose-Arena. Die Mitarbeiter haben ein Recht darauf, an den zukünftigen Planungen ihrer Existenzen beteiligt zu werden", so Karin Gottschall.
Abschließend erklärte Heinz Kuntke: "Die Stadt Bamberg hat den Basketballsport in Bamberg nicht nur durch den Kauf der Arena unterstützt und viel Geld investiert. Solange wir keine neue Halle haben, bietet auch die bestehende Halle alle Voraussetzungen dafür, dass in Bamberg dauerhaft Basketball auf höchstem Niveau gespielt werden könne", so Kuntke. red
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