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SPD Friesen erinnert an das Wasser-Versprechen

In der Sitzung des SPD-Ortsvereins Friesen schlugen die Wellen hoch, als Stadträtin Marina Schmitt über "die unendliche Geschichte" der Trinkwasserverbesserung in Friesen ging. Seit über 15 Jahren spr...
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In der Sitzung des SPD-Ortsvereins Friesen schlugen die Wellen hoch, als Stadträtin Marina Schmitt über "die unendliche Geschichte" der Trinkwasserverbesserung in Friesen ging. Seit über 15 Jahren spreche sie die notwenige Beimischung von Kronacher Wasser an. Außer Versprechungen und Vertröstungen sei nicht viel geschehen, um ganz Friesen mit weicherem Wasser zu versorgen.

Stellvertretender Vorsitzender Andreas Rosin bemerkte verärgert, dass die Friesener SPD schon vor über 30 Jahren mit einer Unterschriftenaktion die Enthärtung des Wassers gefordert hatte. In einer Bürgerversammlung im Jahr 2013 hätten Bürgermeister Beiergrößlein und der damalige Leiter der Stadtwerke öffentlich versprochen, dass man das "im nächsten Jahr lösen" werde. Bis heute sei dieses überfällige Versprechen nicht eingelöst worden.

Heiße Diskussionen gab es, als es um die "desaströse Lage der SPD" im Land und im Bund ging. Die viel beschworene "Erneuerung der Partei" könne nur dann gelingen, wenn man den Menschen glaubhaft vermitteln könne, für welche Politik die SPD stehe, meinte Marina Schmitt. Nur mit einer Rückbesinnung auf die soziale Grundausrichtung der Partei könne man wieder Profil gewinnen.

Vorsitzender Egon Becker kritisierte, dass viele Präsidiumsmitglieder "jegliche Bodenhaftung verloren haben", und Michael Stengl forderte ein Ausscheiden der SPD aus der Bundesregierung und personelle Konsequenzen, damit eine Neuausrichtung erfolgversprechend in Angriff genommen werden könne. red

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