Haßfurt

SPD begrüßt Schülerstreiks

SPD-Politiker im Landkreis Haßberge begrüßen, "dass sich junge Menschen lautstark für ihre Zukunft einsetzen". Das erklärten die Ortsvereinsvorsitzenden von Zeil, Johanna Bamberg-Reinwand, und Sand, P...
Artikel drucken Artikel einbetten
Kinder und Jugendliche demonstrierten am Freitag auf dem Haßfurter Marktplatz. Dazu gesellten sich Bürger mit dem SPD-Kreisrat Paul Hümmer (Dritter von links) und eine Gruppe des Bundes Naturschutz. Sie machen sich für den Klimaschutz stark. Foto: SPD Haßberge/Wolfgang Brühl
Kinder und Jugendliche demonstrierten am Freitag auf dem Haßfurter Marktplatz. Dazu gesellten sich Bürger mit dem SPD-Kreisrat Paul Hümmer (Dritter von links) und eine Gruppe des Bundes Naturschutz. Sie machen sich für den Klimaschutz stark. Foto: SPD Haßberge/Wolfgang Brühl

SPD-Politiker im Landkreis Haßberge begrüßen, "dass sich junge Menschen lautstark für ihre Zukunft einsetzen". Das erklärten die Ortsvereinsvorsitzenden von Zeil, Johanna Bamberg-Reinwand, und Sand, Paul Hümmer, bei einem "Fridays-for-future"-Streik von Schülern in Haßfurt.

Sie werten, wie die SPD mitteilte, das Engagement der Schüler als ein Positivbeispiel dafür, wie sich Schüler, die noch nicht wählen dürfen, politisch einbringen können. "Wir finden es super, dass auch in der Kreisstadt Haßfurt junge Menschen von unterschiedlichen Schulformen an Protesten für mehr Klimaschutz teilnehmen, denn die ungebremste Erderwärmung führt unweigerlich in eine Klimakatastrophe", teilten sie mit. Beide Ortsvorsitzenden wollen sich dafür einsetzen, dass sich auch die Landkreis-SPD für die Unterstützung der Aktion ausspricht. "Es zeigt sich, dass das Vorurteil der unpolitischen Jugend von heute nicht stimmt", meint Johanna Bamberg-Reinwand. Die jungen Menschen nähmen die Zukunft in die eigene Hand, sagten ihre Meinung und forderten die Verantwortlichen zum Handeln auf. Sie nähmen ihre Zukunft selbst in die Hand, weil die Generationen vor ihnen versagt haben, heißt es in der Mitteilung der Partei. Am Ausstieg aus den fossilen Energieträgern führt nach Ansicht der Sozialdemokraten kein Weg vorbei. Klimaschutz müsse aber auch sozialverträglich gestaltet werden, sonst werde die Wende zu nachhaltiger Energieversorgung nicht gelingen, so Johanna Bamberg-Reinwand weiter.

Appell an den Minister

Angesichts der bundesweiten Schulstreiks fordern Hümmer und seine Zeiler Kollegin Kultusminister Michael Piazolo auf, ein Auge zuzudrücken und die Schulen nicht anzuhalten, gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen zu reagieren. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren