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Coburg
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SPD beantragt Tempo-30-Zone in der Von-Merklin-Straße

Die Tempo-50-Zone in der Von-Merklin-Straße soll durchgehend in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden. So jedenfalls wünscht es sich die SPD-Fraktion und stellt deshalb einen Antrag für die nächste St...
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Wenn es nach Can Aydin (links) und Stefan Sauerteig (SPD) geht, soll künftig in der Von-Merklin-Straße nur noch 30 gefahren werden. Foto: SPD
Wenn es nach Can Aydin (links) und Stefan Sauerteig (SPD) geht, soll künftig in der Von-Merklin-Straße nur noch 30 gefahren werden. Foto: SPD

Die Tempo-50-Zone in der Von-Merklin-Straße soll durchgehend in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden. So jedenfalls wünscht es sich die SPD-Fraktion und stellt deshalb einen Antrag für die nächste Stadtratssitzung. In der Begründung heißt es: Die Reduzierung der Geschwindigkeit in der Von-Merklin-Straße ist eine langjährige Forderung der Anwohner und Kunden der ansässigen Geschäfte sowie des Bürgervereins Scheuerfeld.

In der Vergangenheit fanden diesbezüglich bereits Ortsbegehungen mit dem Ordnungsamt

statt, die bisher leider nicht zu einer Verkehrsberuhigung geführt hätten.

Oberstes Ziel der Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich sei die Gewährleistung der Sicherheit von Fußgängern sowie des Radfahrverkehrs. Bedingt durch die enge Ein- und Ausfahrt am "Tambacher Weg" sowie die verstärkte Fußgängerfrequenz, die Geschäfte (u.a. Metzgerei, Elektroladen, Apotheke) und die Hausarztpraxis erzeugen, würde eine Reduzierung der Geschwindigkeit zu einer deutlichen Beruhigung des Verkehrs und einer stärkeren Sicherheit nicht-motorisierter

Teilnehmer am Straßenverkehr führen, meint Dominik Sauerteig namens der SPD-Fraktion.

Der Beschluss würdige des Weiteren, dass die Auffahrt vom Judenberg entlang der Dr.-Otto-Straße bis zum Beginn der Von-Merklin-Straße bereits Tempo-30-Zone sind.

Zur Situation in der Von-Merklin-Straße komme hinzu, dass dort nur auf einer Straßenseite ein Fußweg vorhanden ist. Um die Geschäfte zu erreichen, muss man daher an verschiedenen Stellen die Straße überqueren. Da der einseitige Gehweg zusätzlich teilweise sehr schmal ist, müssten dort entgegenkommende Passanten auf die Straße ausweichen. Für zwei Personen, die nebeneinander vorbeigehen, reiche die Breite des Gehwegs nicht aus, heißt es abschließend in der Begründung des Antrags. red