Hallerndorf

Spaß und Abenteuer

Eine Woche lang Abenteuer und Naturerlebnis pur hatten Kinder beim großen Pfarrjugendzeltlager der Seelsorgeeinheit "Unterer Aischgrund". In diesem Jahr gin...
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Die Teilnehmer des Pfarrjugendzeltlagers  Foto: Mathias Erlwein
Die Teilnehmer des Pfarrjugendzeltlagers Foto: Mathias Erlwein
Eine Woche lang Abenteuer und Naturerlebnis pur hatten Kinder beim großen Pfarrjugendzeltlager der Seelsorgeeinheit "Unterer Aischgrund". In diesem Jahr ging es zum Jugendzeltplatz in Heiligenstadt.
Mit dem Fahrrad machten sich die 54 Kinder in den Morgenstunden auf den Weg, nachdem die Eltern ihre Sprösslinge vertrauensvoll in die Hände der 16 Betreuer abgegeben hatten.


Bemalte Fahne

Am Nachmittag erreichte auch die letzte der sechs Fahrradgruppen den Zeltplatz und begann damit, den Platz herzurichten und sich auf die Zelte zu verteilen. Jede Zeltgruppe durfte sich selbst ein Betreuerteam wählen und eine eigene Zeltfahne basteln. Die Fahne wurde mit eigenen Motiven bemalt, während sich die Betreuer um den passenden Fahnenmast kümmerten. Trotz eines kräftigten Regenschauers wehten pünktlich zum ersten Lagerfeuer alle Fahnen im Wind.


Eigene Aktivitäten

Nun galt es, sie für die nächsten Tage vor "Überfallern" zu schützen. Als Aktionen gab es dieses Mal neben den obligatorischen Geländespielen eine Nachtwanderung mit kleineren Gruselelementen und ein umfangreiches Regenprogramm, um besonders die Kleinsten von den immer wieder aufkommenden Gewittern abzulenken.
Besonders gut kam bei den Kindern der Auswahltag an, bei dem jeder sich für eigene Aktivitäten entscheiden konnte. Zur Auswahl standen unter anderem Basteln und Komponieren, eine religionspädagogische Einheit am jüdischen Friedhof in Heiligenstadt oder auch Schwimmen. So ging die Woche für alle Beteiligten recht schnell ins Land.


Nächtlicher Überfall

Die letzte Nacht wurde das Lager völlig von schlechtem Wetter verschont. Besonders spannend wurde es bei einem nächtlichen Überfall.
Über 20 Personen versuchten, die Fahnen an sich zu reißen. Doch die aufmerksamen Kinder und Betreuer verteidigten ihre Fahnen erfolgreich. Am letzten Tag kamen die Eltern zum gemeinsamen Brunch dazu und nahmen ihre erschöpften, aber rundum glücklichen Kinder wieder mit nach Hause. Für die Betreuer hieß es derweil: Aufräumen, Abbauen und schon mal Gedanken machen fürs nächste Zeltlager.
Mathias Erlwein
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