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Einberg

Sortenvielfalt im Obstmuttergarten

Mehr als 80 gepflegte Obsthochstämme stehen im Einberger "Obstmuttergarten" des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege. Dieser dient auch als Genpool seltener Obstarten.
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Nach dem Baumschnitt in der Anlage wurde das Astmaterial in einer Gemeinschaftsaktion zusammengetragen. Foto: Thomas Neder
Nach dem Baumschnitt in der Anlage wurde das Astmaterial in einer Gemeinschaftsaktion zusammengetragen. Foto: Thomas Neder

Neben Apfel-, Birnen- und Zwetschgensorten wird das Sortiment des "Obstmuttergartens" durch Süß- und Sauerkirschen ergänzt. Als Ergänzung zu historischen Sorten werden auch neuere Resistenzzüchtungen getestet und die Ergebnisse in der Beratungsarbeit mit eingebaut.

Zusammen mit den benachbarten alten Obstbaumreihen und Heckenstrukturen bildet das Streuobst-Areal eine wichtige ökologische Bereicherung der Einberger Flur. Der Obstmuttergarten stellt darüber hinaus eine wohltuende optische Abrundung des Einberger Ortsrandes dar.

"Obstbaumgürtel wie dieser waren früher rund um die Dörfer prägende Strukturen fränkischer Landschaft. Ihr Wert ist auch als Genpool seltener Obstarten hoch einzuschätzen", so der Geschäftsführer des Verbandes, Thomas Neder. In Zeiten des Artenrückgangs ist die Anlage zudem als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Insektenarten bedeutsam. Ein reichhaltiger Fundus unterschiedlicher Vogelnistkästen und Unterschlüpfe für Fledermäuse bereichern die Anlage.

Obstsortenbestimmung

Nach dem Baumschnitt in der Anlage wurde das Astmaterial in einer Gemeinschaftsaktion zusammengetragen. Ein Teil wird als Benjeshecke andernorts nochmals verwertet.

Ein Teil der Einberger Sorten soll im Zuge einer kleinen Obstsortenausstellung bei der Obstsortenbestimmung am Sonntag, 20. September, in Bischwind gezeigt werden.

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