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Sorgen und Nöte der Bürger nehmen zu

Gäbe es die VdK-Ortsverbände nicht, müsste man sie erfinden, sagte die Vorsitzende des VdK Lettereuth, Barbara Schlottke, zu Beginn der Jahreshauptversammlu...
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Gäbe es die VdK-Ortsverbände nicht, müsste man sie erfinden, sagte die Vorsitzende des VdK Lettereuth, Barbara Schlottke, zu Beginn der Jahreshauptversammlung. Sie habe als Ansprechpartner miterlebt, dass die Sorgen und Nöte der Bürger zunehmen.
Besonders kämen Menschen mit Fragen und Problemen, die Pflegegeld, Renten oder Fahrkosten bei Krankentransporten betreffen. Selbst Menschen, die nicht mehr so mobil sind, sei mit einem Besuch oder einem Telefonat viel geholfen, sagte Schlottke. Dabei stünden immer wieder soziale Fragen im Mittelpunkt, die dann in der Kreisgeschäftsstelle weiterverfolgt werden.
Aber auch viel Freude an ihrem Ehrenamt habe sie verspürt. So seien inzwischen die Veranstaltungen sehr gut besucht. Auch die Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft habe sehr gut funktioniert.
Zur aktuellen sozialen Lage sagte VdK-Kreisvorsitzender Heinz Wittmann, dass der Slogan zur Bundestagswahl "Soziale Spaltung stoppen" genau richtig gewesen sei. Der VdK mit inzwischen fast zwei Millionen Mitgliedern in Deutschland werde nicht müde, gegen soziale Ungerechtigkeit anzugehen. So müsse die Talfahrt bei den Renten dringendst gestoppt werden. Jeder sollte in das Rentensystem einbezahlen. Wittmann rechnete aus, dass sonst bei einem heutigen Verdienst von 2500 Euro brutto in 25 Jahren ein Rentner an der Armutsgrenze leben werde. Altersgerechtes Wohnen und Finanzierung von Arzneimitteln seien schon jetzt für viele ältere Menschen ein echtes Problem. Hier müssten Verbesserungen her, der VdK werde dafür kämpfen. Auch dem sich inzwischen anbahnenden Notstand in Pflegeberufen müsse mit einer besseren Bezahlung entgegengewirkt werden.
Die Neuwahlen gingen rasch über die Bühne. Gewählt wurden als Vorsitzende Barbara Schlottke, Zweite Vorsitzende Renate Fuß, Schriftführer Willibald Köstner, Vertreterin der Frauen Melanie Mattausch und Schatzmeister Rolf Herder. red
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