Klosterlangheim
k losterlangheim.inFranken.de  Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber lobte

Sonderpreis geht nach Klosterlangheim

Für herausragende Projekte und Initiativen der Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung, Flurneuordnung und Integrierten Ländlichen Entwicklung hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei einem Fest...
Artikel drucken Artikel einbetten
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte die Preise bei einem Festakt in der Münchner Residenz. Foto: Ministerium
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte die Preise bei einem Festakt in der Münchner Residenz. Foto: Ministerium

Für herausragende Projekte und Initiativen der Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung, Flurneuordnung und Integrierten Ländlichen Entwicklung hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei einem Festakt in der Münchner Residenz drei Staatspreise sowie sechs Sonderpreise verliehen. Einer davon ging nach Klosterlangheim.

"Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, was die Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle des ländlichen Raums und seiner Menschen bewirken kann", sagte Kaniber in ihrer Laudatio. Mit ihrem vorbildhaften Engagement und Ideenreichtum gestalten die Akteure nach den Worten der Ministerin erfolgreich die Zukunft auf dem Land und tragen so maßgeblich dazu bei, dass die Regionen Bayerns auch künftig lebenswert bleiben. Der mit 8000 Euro dotierte Staatspreis in der Kategorie "Umfassende Leistungen zur Stärkung des ländlichen Raums" geht an die Integrierte Ländliche Entwicklung Steinwald-Allianz (Lkr. Tirschenreuth) für eine jahrelang vorbildliche gemeindeübergreifende Zusammenarbeit und die ausgesprochen dynamische Umsetzung von Projekten - etwa dem "Digitalen Dorf", das mit einer mobilen Nahversorgung den Brückenschlag zwischen Digitalisierung und Regionalität schafft. Mit Sonderpreisen in Höhe von 6000 Euro wurden in dieser Kategorie die Integrierte Ländliche Entwicklung Fränkischer Grabfeldgau (Lkr. Rhön-Grabfeld) und die Gemeindeentwicklung Söchtenau (Lkr. Rosenheim) ausgezeichnet. Zwei mit jeweils 5000 Euro dotierte Staatspreise erhalten in der Kategorie "Herausragende Leistungen in ausgewählten Themenfeldern zur Stärkung des ländlichen Raums" die Flurneuordnungen Langenneufnach, Willmatshofen, Tronetshofen und Siegertshofen (Lkr. Augsburg) für ihre Leistungen zum Hochwasserschutz und zum dezentralen Wasserrückhalt sowie die Dorferneuerung Schweinsdorf 3 in der Gemeinde Neusitz (Lkr. Ansbach) für den Erhalt des historischen Ortskerns, vorbildliche Nachverdichtung und den Verzicht auf neues Bauland. Sonderpreise für Hochwasserschutz gehen an die Flurentwicklung Elsendorf (Lkr. Kelheim) und die Flur- und Dorfentwicklung Klosterlangheim, die Sonderpreise für Flächensparen durch Innenentwicklung bekommen die Dorferneuerung Niederraunau (Lkr. Günzburg) und die Dorferneuerung Eußenheim (Lkr. Main-Spessart). Die vier Sonderpreisträger erhalten jeweils 3000 Euro.

Der alle zwei Jahre durchgeführte Wettbewerb ist besonders auf das Kriterium der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Besonderer Wert wurde diesmal auf die Themen "Flächensparen durch Innenentwicklung" und "Hochwasserschutz" gelegt. Zudem müssen die Projekte dem Grundsatz einer aktiven Bürgerbeteiligung gerecht werden.

Bürgermeister Andreas Hügerich bedankte sich bei den Klosterlangheimern herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit. "Ohne die aktive Unterstützung durch die Teilnehmergemeinschaft sowie die gesamte Klosterlangheimer Bevölkerung wären die Projekte in der Vergangenheit nicht umsetzbar gewesen." Er freute sich besonders, dass dieses Engagement durch Auszeichnung mit dem Staatspreis Würdigung findet. Ebenso galt sein Dank der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz sowie dem Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberfranken, Anton Hepple. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren