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Rentweinsdorf
Kirche

Solidarität mit verfolgten Christen

"Dass wir über unseren Kirchturm hinausschauen, die weltweite Gemeinde im Blick haben und uns anstecken lassen von ihrem Glauben." Das bewegt Elke Roppelt aus Sendelbach, sich für verfolgte Christen e...
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Das Team um Elke Roppelt (Sechste von links) gestaltete den Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf einmal mehr als Teil des weltweiten Gebetstages für verfolgte Christen.  Foto: Beate Dahinten
Das Team um Elke Roppelt (Sechste von links) gestaltete den Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf einmal mehr als Teil des weltweiten Gebetstages für verfolgte Christen. Foto: Beate Dahinten

"Dass wir über unseren Kirchturm hinausschauen, die weltweite Gemeinde im Blick haben und uns anstecken lassen von ihrem Glauben." Das bewegt Elke Roppelt aus Sendelbach, sich für verfolgte Christen einzusetzen. Mit einem Dutzend Mitstreiter gestaltete sie den Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf einmal mehr als Teil des weltweiten Gebetstages für verfolgte Christen.

Seit über zehn Jahren macht Elke Roppelt in ihrer Kirchengemeinde auf die Situation der Glaubensgeschwister sowie auf die Arbeit von "Open Doors" aufmerksam und organisiert verschiedene Aktivitäten. Das Missionswerk richtete den Blick am Gebetstag vor allem auf die Situation in China und in Nigeria. In dem kommunistischen Land im fernen Osten wird die Gemeinde Jesu vom Regime stark reglementiert - und wächst trotzdem enorm.

In Nigeria ist die Verfolgung von Christen religiös motiviert. In den zwölf nördlichen Bundesstaaten gilt seit Anfang 2000 das islamische Rechtssystem, die Scharia. Hinzu kommt die Gewalt durch "Boko Haram" und andere islamische Extremisten. Im Mittelgürtel des Landes greifen bewaffnete Fulani-Viehhirten christliche Dörfer an.

Im Gottesdienst ging es nicht so sehr darum, Mitleid hervorzurufen. Vielmehr lag der Fokus auf der Macht des Gebetes, mit dem die Christen hierzulande ihre Solidarität bekunden können, und auf dem Beistand Gottes, der in schwierigen Situationen am deutlichsten erfahrbar ist.

"Gerade da, wo Menschen schwach sind, kommt Gottes Kraft besonders zur Entfaltung", sagte der Prädikant Gerd Gröger in seiner Predigt. "Die verfolgten Christen bitten uns, nicht dafür zu beten, dass ihr Leiden aufhört, sondern dass sie Gottes Hilfe erfahren und standhaft bleiben können." beda

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