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Untermerzbach

"Solarpark Buch" kommt voran

Der Gemeinderat Untermerzbach besprach die Stellungnahmen zu dem Energieprojekt im Gemeindeteil.
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Der Rohbau für die Aussegnungshalle am Friedhof Gereuth steht zum größten Teil. Das Foto zeigt den Blick in Richtung Osten. Zimmerer- und Spenglerarbeiten wurden jetzt im Gesamtwert von 44 200 Euro vom Gemeinderat Untermerzbach vergeben.  Foto: Helmut Will
Der Rohbau für die Aussegnungshalle am Friedhof Gereuth steht zum größten Teil. Das Foto zeigt den Blick in Richtung Osten. Zimmerer- und Spenglerarbeiten wurden jetzt im Gesamtwert von 44 200 Euro vom Gemeinderat Untermerzbach vergeben. Foto: Helmut Will

Vor längerer Zeit hatten sich die Bürger der Gemeinde Untermerzbach in einem Volksentscheid mit deutlicher Mehrheit für den Bau "Solarpark Buch" ausgesprochen. Bei der jüngsten Gemeinderatsitzung im Rathaus Untermerzbach hat das Gremium nun mit einem weiteren Schritt den Weg zur Fortsetzung des Verfahrens frei gemacht.

Der Gemeinderat unter Leitung von Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) befasste sich mit zahlreichen Stellungnahmen zu dem Vorhaben. Zum Flächennutzungsplan waren 36 Stellungnahmen und zum Bebauungsplan 34 Stellungnahmen abzuwägen. Unterstützung hatte der Gemeinderat bei diesen Tagesordnungspunkten von Stefanie Menzinger von der Energiebauern GmbH in Sielenbach. Sie erläuterte dem Gremium die eingegangenen Stellungnahmen und die Abwägungsvorschläge, denen der Gemeinderat jeweils einstimmig in Zwischenbeschlüssen folgte. Am Ende fasste das Gremium für den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan "Solarpark Buch" einen Gesamtbeschluss, so dass die Ergebnisse der Abwägung in die Planung eingearbeitet werden können.

Etwas überrascht hat wohl der Umstand, dass vonseiten "Kontra Solarpark Buch" keine Vertreter gekommen waren, um der Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen zu folgen.

Lange hat es gedauert, bis das Projekt Aussegnungshalle Gereuth in die Gänge kam. Nun ist es aber so weit; der Rohbau steht, und bei der Sitzung des Gemeinderates wurden Aufträge für Zimmererarbeiten in Höhe von 29 500 Euro an eine Firma aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld und für Klempnerarbeiten an eine Firma in Thüringen in Höhe von 14 700 Euro vergeben.

Das Projekt Kulturlandschaftsinventarisierung wird von der Gemeinde im Rahmen "Heimatdorf 2019" angestrebt. Dazu sagte Bürgermeister Helmut Dietz, dass zwei Angebote vorlägen, die jedoch noch nicht abschließend geprüft werden konnten; es seien noch Gespräche mit Behörden nötig. Der Gemeinderat ermächtigte das Gemeindeoberhaupt, nach Abschluss der Gespräche den Auftrag entsprechend den Richtlinien zu vergeben.

Eine Änderung innerhalb der Konzepterstellung für die Synagoge Gleusdorf macht es nach den Worten des Bürgermeisters erforderlich, dass die Maßnahmen infolge der Änderungen noch einmal ausgeschrieben werden müssen. Auch in diesem Fall erhielt der Bürgermeister die Ermächtigung, den Auftrag nach der Prüfung zu vergeben.

Rechnungsprüfung

Gemeinderat Gerald Karl (Bürgerblock/FWG), Vorsitzender des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses, gab einen kurzen Bericht über das Ergebnis der Prüfung für die Jahresrechnung 2018. "Wir haben verschiedene Bereiche geprüft, wie zum Beispiel die Grundsteuer, Gewerbesteuer und Schlüsselzuweisungen, und können dem Gemeinderat empfehlen, der Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2018 zuzustimmen", sagte Gerald Karl. Dem folgte das Gremium.

Bestätigt hat der Gemeinderat die Kommandanten der Feuerwehr Gleusdorf. Erster Kommandant ist Michael Bauer und sein Vertreter Frank Wohlleben.