Herzogenaurach
Automesse

So will Schaeffler zur weltweiten CO2 -Reduzierung beitragen

Um das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss der CO2 -Ausstoß im Mobilitätsektor signifikant reduziert werden. Eine Herausforderung, der sich die Schaeffler-Gruppe stellt. Unter...
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Um das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss der CO2 -Ausstoß im Mobilitätsektor signifikant reduziert werden. Eine Herausforderung, der sich die Schaeffler-Gruppe stellt. Unter dem Motto "Making Mobility sustainable and autonomous" legt das Unternehmen auf der IAA 2019 in Frankfurt eigenen Angaben zufolge den Fokus auf die Frage, wie sich nachhaltige Mobilität innovativ gestalten lässt.

"Wir sehen den aktuellen Wandel als Chance, mit unseren Technologien im Bereich Antriebsstrang und Fahrwerk nachhaltige Mobilität innovativ zu gestalten", sagt Vorstandschef Klaus Rosenfeld.

Wie das Unternehmen mitteilt, stehen im Zentrum des IAA-Messeauftritts der ganzheitliche Blick auf die gesamte Energiekette der Mobilität sowie innovative Produkte als Systemlösungen: Das Unternehmen zeigt erstmals eigene Scha effler-Elektromotoren, die nun in die Großserienproduktion gehen, dedizierte Hybridgetriebe, Drive-by-Wire als Schlüsseltechnologie für autonomes Fahren sowie den Schaeffler-Mover als Mobilitätskonzept für urbane Räume.

Als Automobil- und Industriezulieferer fokussiert Schaeffler dabei auf die gesamte Energiekette und bietet so auch im Bereich der regenerativen Energieerzeugung System- und Produktlösungen an. "Wenn wir nachhaltig sein wollen, müssen wir die gesamte Energiekette betrachten. Denn für die CO2 -Bilanz spielt es keine Rolle, wo die Emissionen entstehen", sagt Rosenfeld. Der unregelmäßigen Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien gelte es, mit Stromspeicher-Technologien entgegenzuwirken. Hier gewännen Alternativen wie Wasserstoff zunehmend an Bedeutung.

Bei ersten Vorentwicklungsaktivitäten zu Brennstoffzellen-Komponenten nutzt Schaeffler traditionelle Kernkompetenzen in Material-, Umformungs- und Oberflächentechnologie. Hier profitiert das Unternehmen vor allem von der breiten Aufstellung in den Bereichen Industrie und Automotive und ist so von der Energieerzeugung bis zur Verwendung im Fahrzeug beteiligt.  

Von 15 bis 300 kW

Ein großer Hebel, um die CO2 -Emissionen zu senken, ist die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Schaeffler zeigt auf der IAA, wie Fahrzeughersteller auf den Weg in die Elektromobilität mit einem breiten Portfolio an Elektrifizierungsmöglichkeiten begleitet werden.

"Unsere Produkte decken die ganze Bandbreite an Elektrifizierungsmöglichkeiten ab, von der milden Hybridisierung über Vollhybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge bis hin zu Hochleistungselektromotoren, die sich für reine Elektrofahrzeuge eignen", erklärt Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler. Das Unternehmen startet mit der serienreifen Entwicklung und Inhouse-Fertigung von E-Motoren - von 48 bis 800 V und mit Leistungen zwischen 15 und 300 kW. Im Jahr 2021 beginnt etwa die Fertigung einer E-Maschine für mehrere Elektrofahrzeuge eines führenden europäischen Automobilherstellers. Schaeffler Mover als Mobilitätskonzept für urbane Räume

Auch die fortschreitende Urbanisierung beeinflusst die Mobilität von morgen. Auf der IAA präsentiert Schaeffler die neueste Version des Schaeffler Mover, einer autonom fahrenden und hochflexiblen Entwicklungsplattform, bei der zahlreiche neue Schaeffler-Technologien zum Einsatz kommen. red

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