Ahorn

So viele Besucher kamen noch nie

Für die Veranstaltung an der Altenschäferei wurden noch weitere Händler gewonnen und in diesem Jahr bei günstigstem Wetter ein Besucherrekord aufgestellt.
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Schlendern, schauen, einkaufen und die Atmosphäre genießen: Am Wochenende strömten wieder Tausende von Besuchern zum traditionellen Handwerkermarkt in die Alte Schäferei, um die ganz besondere Atmosphäre zu genießen

Mit dabei waren Patrick Bolz, Melanie Krempel und Tochter Ameli. Für die Familie ist der Handwerkermarkt seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Terminkalender. "Ich komme von klein auf hier her, weil mir die Handwerkskunst und das hochwertige Angebot gefallen," sagte Melanie Krempel. Damit lag sie richtig, denn beim Ahorner Markttreiben sind seit Beginn ausschließlich professionelle Töpfer, Kunsthandwerker und Händler mit von der Partie. Seit 20 Jahren kommt Gertrud Schneider aus Stadtlauringen mit ihren, auf der Drehscheibe gefertigten, Gebrauchs- und Gartenkeramiken nach Ahorn und das mit Begeisterung. "Ich habe hier wirklich treue Kunden, die bei Wind und Wetter kommen und einkaufen", sagte sie. Die Stammkunden, die Gemeinschaft und die Betreuung durch das Museumsteam seien in Ahorn schon außergewöhnlich, lobte die Händlerin.

Nicole Vay und Antonio Gazzelo sind seit zehn Jahren dabei; aus alten Silberlöffeln und Murano-Glas fertigte Nicole Vay Schmuck-ein Blick über die Schulter war durchaus erlaubt. Insgesamt boten 50 Händler Keramiken, Schmuck, Pflanzen oder hochwertige Textilwaren an. Es gab ein ausgewähltes Sortiment für Haus und Hof in allen möglichen Dekors oder Designs- ob rustikal oder elegant-für jeden Geschmack und Geldbeutel war etwas dabei.

Neue Anbieter gewonnen

Neben den alteingesessenen Stammhändlern hatten diesmal auch neue Anbieter ihre Stände aufgebaut. "Wir haben uns internationaler aufgestellt," sagte Museumsleiterin Dr. Chris Loos. So sei beispielsweise ein Händler aus Litauen auf den Ahorner Markt aufmerksam geworden. "Das zeigt, dass wir auch in der Ferne wahrgenommen werden", freute sich die Chefin. Besonderer Wert, so Loos, werde auf Qualität, Nachhaltigkeit und auf regionale Produkte gelegt.

Ein Beispiel dafür sei die "Purpur Ölmühle 1899 " aus Stockheim, die mühlenfrische Speiseöle in Bioqualität herstelle und verkaufe. Überhaupt war Loos rundum zufrieden: Während im vergangenen Jahr die Landfrauen noch Nachwuchssorgen plagten, waren heuer wieder elf Frauen im Einsatz. Unter neuer Regie, der von Ingrid Konz, wurden Kräuter geschnitten, Teige geknetet, gerührt und belegt.

Museum lebt von Menschen

Fritz Müller hatte den Backofen angeschürt, um Kräuter- und Blechkuchen und Brote darin auf alt hergebrachte Weise zu backen. "Unser Museum und unsere Feste leben von den Menschen, die hier mithelfen und das ist einmalig", lobte Loos. Aber nicht nur die Initiatoren und Händler waren zufrieden, auch die Besucher waren begeistert. Seit Jahren ist der Handwerkermakt an der Alten SChäferei gut besucht. Doch dieses Jahr war der Ansturm der Besucher noch größer als in den vergangenen Jahren.

Besucherrekord

So wurde am Wochenende die 5000er Marke geknackt und damit ein neuer Besucherrekord aufgestellt.

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