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Ebersdorf
Gemeinderat

"So muss Weihnachten sein"

"So muss Weihnachten sein", waren die Schlussworte des Bürgermeisters Bernd Reisenweber (BG), als er die Gemeinderatssitzung beendete. Als Grund nannte der Bürgermeister die Zusammenarbeit im Gemeinde...
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"So muss Weihnachten sein", waren die Schlussworte des Bürgermeisters Bernd Reisenweber (BG), als er die Gemeinderatssitzung beendete. Als Grund nannte der Bürgermeister die Zusammenarbeit im Gemeinderat, die er als konstruktiv über Parteigrenzen hinweg bezeichnete. "Die gemeinsam erarbeiteten Resultate können sich sehen lassen", meinte er, auch wenn die Herausforderungen immer komplexer würden und schwieriger zu lösen seien. Reisenweber kritisierte überzogene gesetzliche Vorgaben, die ein Übermaß an Bürokratie auslösen. Er nannte dabei die Neuberechnung der Einheitswerte zur Berechnung der Grundsteuer, die bis Ende 2024 umzusetzen ist. Auch die lebhafte Diskussion über die Straßenausbaubeitragssatzung habe das Jahr 2019 geprägt. Das Engagement im Gemeinderat verglich das Gemeindeoberhaupt mit einem zweiten Beruf. "Wir alle machen es uns mit den Entscheidungen nicht leicht, und sachliche Überlegungen stehen stets im Vordergrund, auch wenn die eine oder andere Entscheidung dem Bürger nicht immer leicht zu vermitteln ist", ergänzte er.

Nach wie vor bereite der Rückgang der Gewerbesteuer große Sorgen. Diese pendele sich ein auf rund zwei Millionen Euro weniger als früher. Dennoch sei mit weniger Geld einiges Neues auf den Weg gebracht worden, sagte der Bürgermeister und zählte das Betreute Wohnen, die Fußgängerunterführung in der Garnstadter Straße und die probeweise Inbetriebnahme der Tagespflege auf. Die Sanierung der Birkleite sei fertig, die Vorplanungen für einen neuen Kindergarten liefen, die Allianz B 303+ komme in die Gänge und neue Wohngebiete würden erschlossen. In diesem Zusammenhang ließ es sich Reisenweber nicht nehmen, der Industrie und dem Gewerbe nicht nur für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen zu danken, die den Familien Sicherheit und Einkommen gäben, sondern auch für die Gewerbesteuer, die die Gemeinde am Leben erhalte.

Sowohl Monika Heß (CSU) als auch Wolfgang Ebertz (BG) und Reiner Brückner (SPD) lobten das kollegiale Verhältnis im Gremium und dankten Reisenweber. Er habe sich zum Wohle der Gemeinde eingesetzt, sagten sie. Schließlich wurde noch der Antrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Großgarnstadt genehmigt. dav

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