Oerlenbach

So funktioniert dieser Job

Donnerstags sitzen die Schüler der achten Klasse in Oerlenbach nicht im Klassenzimmer. An diesem Tag wird geschraubt, frisiert, gehämmert und vermessen. So haben sie den Beruf auf Probe erlebt.
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Paula Steuerwald präsentiert ihre sogenannte "Betriebliche Lernaufgabe". Die Achtklässlerin hat in den vergangenen Wochen und Monaten in den Beruf der "Zahnmedizinischen Fachangestellten" geschnuppert und sich in diesem Job ausprobiert. Foto: Gundula Reuter
Paula Steuerwald präsentiert ihre sogenannte "Betriebliche Lernaufgabe". Die Achtklässlerin hat in den vergangenen Wochen und Monaten in den Beruf der "Zahnmedizinischen Fachangestellten" geschnuppert und sich in diesem Job ausprobiert. Foto: Gundula Reuter
"Das Buffet ist eröffnet" - mit diesen Worten lud Gundula Reuter, die Klassenleiterin der achten Klasse, alle Anwesenden nicht zu einem kulinarischen Genuss, sondern zu einer Vielzahl an Ausstellungstischen. Hier stellten ihre Schüler Aufgaben, Anforderungsprofil und Tätigkeiten ihres Praktikumsplatzes vor.
Seit Ende Februar verbringen die 17 Jungen und Mädchen jeden Donnerstag in einem festen Ausbildungsbetrieb, den sie selbst gewählt haben. Bei der Kontaktaufnahme, der Bewerbung und der Vorstellung wurden sie dabei sowohl von ihrer Klassenleitung als auch von der Sozialpädagogin Wiebke Schömig unterstützt.
Die Spannbreite der Berufe reicht vom sozialen Bereich, wie beispielsweise dem Kinderpfleger, bis hin zum Handwerk, das durch Metallbauer, Friseurinnen, Maurer und Feinwerkmechaniker vertreten ist. Auch im Gesundheitswesen und im Einzelhandel bieten sich den Schülern der Mittelschule Perspektiven für den Weg ins Berufsleben.
Reichlich Applaus erntete Paula Steuerwald, die den Beruf der "Zahnmedizinischen Fachangestellten" vorstellte. Sie machte stellvertretend für ihre Klassenkameraden deutlich, welche Vorbereitungszeit und Mühe die Schüler in ihre Präsentationen an diesem Abend gesteckt hatten.


Jüngere Schüler informieren sich

Nicht nur Eltern, Lehrer und Schulleitung waren an den Ausführungen und praktischen Darbietungen interessiert. Auch Schüler der unteren Jahrgangsstufen holten sich Anregungen.
Ein besonderer Dank von Seiten der Schulleitung galt den Vertretern der jeweiligen Betriebe und dem Bürgermeister der Gemeinde. Diese zeigten durch ihre Anwesenheit wie wichtig und sinnvoll die Verzahnung von Schule und Arbeitswelt ist. red
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