Münchaurach

Smarte Sänger überzeugen stimmlich

Zum Auftakt des Münchauracher Klosterfrühlings begeistert das A-cappella-Ensemble "Echo" das Publikum.
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Die vier Sänger entstammen alle dem Dresdner Kreuzchor. Foto: Manfred Welker
Die vier Sänger entstammen alle dem Dresdner Kreuzchor. Foto: Manfred Welker

Schon zum elften Mal findet der Münchauracher Klosterfrühling statt. Den Auftakt bei der diesjährigen Reihe machte das Dresdner Vokalensemble "Echo" mit seinem Programm "Wonderful world". Bürgermeister Klaus Schuhmann (ÜWB) begrüßte die vier Sänger und versprach einen tollen musikalischen Abend. Ihre eigene Vorstellung klang sehr überzeugt: "Wir sind vier smarte, junge, hübsche Sänger!" Das Dresdner A-cappella-Ensemble "Echo" besteht aus den vier jungen Sängern Moritz Bamberg (Tenor), Jan Lang (Countertenor), Bastian Bartsch (Bariton) und Gustav Augart (Bass), alles ehemalige Mitglieder des weltberühmten Dresdner Kreuzchores.

Seit der Saison 2014/15 ist das Ensemble nun schon aktiv. Bekannt geworden ist es durch Gastspiele in Deutschlands renommiertesten Kirchen und Konzertsälen sowie durch Auftritte im Fernsehen und im Radio. Positiv angetan waren die vier vom Klang in der Münchauracher Kirche.

Sie verbreiteten von Beginn ihres Konzerts eine lockere Atmosphäre, auch mit ihrem Zugeständnis: "Sie dürfen ruhig zwischen den Stücken klatschen!" Ihr Programm reichte von "If ye love me" von dem englischen Renaissancekomponisten Thomas Tallis bis hin zu "And so it goes" von Billy Joel. Dargebracht wurden "Trösterin Musik" von Anton Bruckner, "Der Herr ist mein Hirt" von Bernhard Klein und das "Sanctus" von Friedrich Silcher. Mithilfe des "Minnesängers" von Robert Schumann wurde gekonnt der Bogen zum Mittelalter, der Bauzeit der Kirche geschlagen. Auch das "Heideröslein" von Heinrich Werner durfte nicht fehlen. Gut kamen auch "Wochenend und Sonnenschein", "Veronika, der Lenz ist da" und "Mein kleiner grüner Kaktus" von den "Comedian Harmonists" an. Eher nicht ernst gemeint war hier die Einladung: "Sie dürfen gerne tanzen, wenn Sie möchten, allerdings auf eigene Gefahr, denn Sie sind nicht versichert." Vor der Pause wurde noch spontan ein Geburtstagsgruß in das Programm eingestreut.

Hits aus dem Radio

Danach kamen bekannte Melodien aus Funk und Fernsehen in das Programm. Mit "Sh-Boom" von "The Chords", "Dancing Queen" von Abba, "Yellow Submarine" von den Beatles und "What a wonderful world" von Louis Armstrong erinnerten sie die Anwesenden an die Zeit der Transistorradios und Schallplatten. Ins Kino konnten sie sich zurückversetzen bei "Probier's mal mit Gemütlichkeit" aus dem Dschungelbuch. Den Abschluß machten "Goodnight, it's time to go" von Calvin Carter und "Über den Wolken" von Reinhard Mey. Den Zuhörern hat es auf jeden Fall gefallen, wie der Applaus sowohl zwischen den Stücken als auch am Schluss bewies.

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