Himmelkron
Mitfahrbank

"Sinnvolle Ergänzung des Nahverkehrs"

Gleich fünf Mitfahrbänke hat die Gemeinde Himmelkron durch die Mitarbeiter des Bauhofs aufstellen lassen. In der integrierten ländlichen Entwicklungsachse "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" we...
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Pfarrerin Almut Weisensee, Bürgermeister Gerhard Schneider und Ile-Managerin Annabel Ohla (von links) testeten die Mitfahrbank an der Bushaltestelle am Weißen Main in Lanzendorf.  Foto: Werner Reißaus
Pfarrerin Almut Weisensee, Bürgermeister Gerhard Schneider und Ile-Managerin Annabel Ohla (von links) testeten die Mitfahrbank an der Bushaltestelle am Weißen Main in Lanzendorf. Foto: Werner Reißaus

Gleich fünf Mitfahrbänke hat die Gemeinde Himmelkron durch die Mitarbeiter des Bauhofs aufstellen lassen. In der integrierten ländlichen Entwicklungsachse "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" werden diese Bänke in zehn Gemeinden angeboten. Das Motto lautet "Gemeinsam mobil".

Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) sprach von einer sinnvollen Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs und einer Verbesserung der Mobilität auf dem Land. In ganz Oberfranken gebe es mittlerweile zahlreiche Mitfahrbänke. Mit ihren auffallenden Farben seien sie kaum zu übersehen.

Zu jeder Bank gehört ein Schilderbaum mit verschiedenen Zielorten.

Ziel zum Umklappen

Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, klappt das entsprechende Ziel nach vorne, nimmt auf der Bank Platz und wartet, bis ein hilfsbereiter Autofahrer anhält und einen bis zum Zielort mitnimmt. Dort gibt es idealerweise eine Gegenbank für den Rückweg. Außerdem sind Mitfahrbänke eine Chance für künftige Fahrgemeinschaften. Die Vorteile liegen laut Schneider auf der Hand: einfach, unbürokratisch, nachbarschaftlich, klimafreundlich und umsetzbar. "Hier auf dem Land herrscht keine Anonymität, wir kennen uns. Mit der Mitfahrbank können wir den örtlichen Individualverkehr nutzen und etwas für die Mobilität auf dem Land tun. Das Ganze ist bis auf ein freundliches Lächeln und ein Danke kostenlos." Mit den Zielen Neuenmarkt und Bad Berneck erschließe man auch die weiterführenden Netze von Bus und Bahn, so der Bürgermeister. Rei.

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