Haßfurt

Singen unter dem Baum

In Haßfurt wurde das letzte Fenster des begehbaren Adventskalenders geöffnet. Der Posaunenchor und der Verein Bibelwelten gestalteten die Zusammenkunft.
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Über 120 Bürger aus der Stadt Haßfurt kamen am ersten Weihnachtsfeiertag vor dem Weihnachtsbaum am Marktplatz zusammen, wo der evangelische Posaunenchor aufspielte. Foto: Ulrike Langer
Über 120 Bürger aus der Stadt Haßfurt kamen am ersten Weihnachtsfeiertag vor dem Weihnachtsbaum am Marktplatz zusammen, wo der evangelische Posaunenchor aufspielte. Foto: Ulrike Langer

Es ist gute Tradition, dass der evangelische Posaunenchor die Bevölkerung am ersten Weihnachtsfeiertag zum Singen und Musizieren unter dem Weihnachtsbaum am alten Rathaus einlädt.

Seit 2006 öffnet die Stadt Haßfurt zudem am selben Tag das letzte Fenster des begehbaren Adventskalenders des ökumenischen Vereins Bibelwelten. So waren über 120 Bürger gekommen, um dem Ständchen des Posaunenchors unter der Leitung von Detlef Raudszus zu lauschen, Weihnachtslieder zu singen, Geschichten zu hören und den Segen Gottes zu empfangen.

Mathias Eickhoff von Bibelwelten hieß die Besucher willkommen, nachdem die Bläser eine Bearbeitung des Liedes "O du fröhliche" angestimmt hatten. Pfarrer Stephan Eschenbacher verlas die Verheißung: "Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen, und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben."

Während der Feier wurden die Zuhörer mit weihnachtlichen Liedern vom Posaunenchor unterhalten. Außerdem waren sie eingeladen, Lieder mitzusingen. Mathias Eickhoff brachte die Geschichte vom alten Mann und dem Huhn zu Gehör.

Pfarrer Eschenbacher trug die Geschichte "Krippenspiel" vor. Darin wird erzählt, dass viele Rollen gespielt werden müssen, um das Geheimnis der Heiligen Nacht mit allen Sinnen den Menschen so nahezubringen, dass sie sich selbst angesprochen und betroffen fühlen. "Denn es geht um die große leidenschaftliche Liebesgeschichte Gottes mit uns Menschen", sagte Pfarrer Eschenbacher, "wir selbst können uns fragen lassen, ob wir unseren Platz in diesem Geschehen finden oder welche Rolle wir persönlich darin spielen, um der Gottesgeburt in seiner und unserer Menschwerdung noch mehr Raum zu geben." Danach segnete er alle Besucher und dankte ebenso wie Mathias Eickhoff allen Mitwirkenden dieser Feier und des begehbaren Adventskalenders. Besonders lobte er das Engagement von Antje Eickhoff, in deren Händen die gesamte Organisation gelegen hatte.

Der Dritte Bürgermeister Stephan Schneider dankte ebenfalls allen Beteiligten. "Ich freue mich, dass sie sich alle die Zeit genommen haben, das letzte Fenster des begehbaren Adventskalenders feierlich zu öffnen, und ich lade alle ein, auf meine Kosten Glühwein zu trinken", sagte er. Daneben verwöhnten auch Antje und Mathias Eickhoff sowie Heidi und Fritz Walla die Gäste mit Plätzchen und Stollen, während die Besucher die Zeit nutzten, um ins Gespräch zu kommen. ger

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