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klimawandel

Sind Sojabohnen eine Alternative?

Könnte der Anbau von Sojabohnen im Landkreis Coburg eine Alternative für die Landwirtschaft sein? Die Klimaveränderung macht solche Fragestellungen notwendig. Deswegen befasste sich der Verband Landwi...
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Referent Matthias Herrn Hoppert gräbt unter den aufmerksamen Blicken der vielen Landwirte aus dem Coburger Land eine Sojapflanze auf dem Feld von Holger Heilingloh aus.  Foto: Sabine Kessel
Referent Matthias Herrn Hoppert gräbt unter den aufmerksamen Blicken der vielen Landwirte aus dem Coburger Land eine Sojapflanze auf dem Feld von Holger Heilingloh aus. Foto: Sabine Kessel

Könnte der Anbau von Sojabohnen im Landkreis Coburg eine Alternative für die Landwirtschaft sein? Die Klimaveränderung macht solche Fragestellungen notwendig. Deswegen befasste sich der Verband Landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder Coburg mit dem Thema.

Die große Teilnehmerzahl zeigte, dass sich viele Landwirte für den Anbau von Soja interessieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Bauernverbandes. Der Vorsitzende Harald Roth konnte viele Landwirte bei der Veranstaltung begrüßen.

Wärmeliebend

Angebaut werden versuchsweise Sojapflanzen auf dem Betrieb Heilingloh in Großwalbur. Ein Feld hatte Holger Heilingloh dafür zur Verfügung gestellt. Referent Matthias Hoppert informierte über den Anbau von Sojabohnen und erklärte den Landwirten, dass die wärmeliebende Pflanze einen leicht erwärmbaren, lockeren Boden bevorzuge. Trockenheit sei aber eher nicht so gut. Denn der Wasserbedarf sei während der Blüte und Kornausbildung relativ hoch.

Ja, aber ...

Coburg sei aufgrund seiner klimatischen Verhältnisse zwar geeignet für den Sojaanbau, aber werde sicherlich kein bevorzugter Standort werden. "Die Praxis muss jetzt zeigen, ob der Sojaanbau sich in Coburg etablieren kann", sagte Hoppert. red

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