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Tüschnitz
Tischtennis

Simona Eichhorn und Timo Wildner gewinnen Turnier beim TTC Tüschnitz

Zwölf Männer (davon ein dreizehnjähriger Jugendlicher) und drei Frauen haben beim Tischtennisturnier der Freizeitspieler, das der TTC Tüschnitz traditionell jährlich ausrichtet, teilgenommen. Simona E...
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Die Sieger des Tüschnitzer Freizeit-Tischtennisturniers: (v. l.) Silus Bauer, Helmut Fischer, Thomas Bauer, Simona Eichhorn, Timo Wildner, Petra Kestel, Edgar Schaller und Renate Dittmar. Nicht im Bild: Kilian und Markus Krug  Foto: Karl-Heinz Sladek
Die Sieger des Tüschnitzer Freizeit-Tischtennisturniers: (v. l.) Silus Bauer, Helmut Fischer, Thomas Bauer, Simona Eichhorn, Timo Wildner, Petra Kestel, Edgar Schaller und Renate Dittmar. Nicht im Bild: Kilian und Markus Krug Foto: Karl-Heinz Sladek

Zwölf Männer (davon ein dreizehnjähriger Jugendlicher) und drei Frauen haben beim Tischtennisturnier der Freizeitspieler, das der TTC Tüschnitz traditionell jährlich ausrichtet, teilgenommen. Simona Eichhorn gewann die Damenkonkurrenz, bei den Herren ging Timo Wildner als Sieger hervor und im Doppel holten Kilian und Markus Krug den Pokal.

Gespielt wurde in drei Vorrundengruppen, wobei die drei Damen ebenfalls bei den Herren mitmischten. Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich jeweils für die Endrunde.

In Gruppe A standen bei drei Teilnehmern jeweils 2:1 Siege zu Buche. Hier musste das Satzverhältnis entscheiden und somit waren Timo Wildner und Helmut Fischer in der Endrunde. Undankbarer Dritter war der jüngste Teilnehmer Kilian Krug. Seine Leistung ist umso höher zu werten, da er als Einziger den späteren Turniersieger schlagen konnte und zudem mit Helmut Fischer den späteren Zweitplazierten als Gegner in der Gruppe hatte. Krug durfte daher - und das zu Recht - den Jugend-Pokal mit nach Hause nehmen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in Gruppe B: Auch hier lagen drei Spieler mit jeweils 3:1 Spielen gleichauf. Thomas Bauer musste mit dem etwas schwächeren Satzverhältnis in den sauren Apfel des Ausscheidens beißen, während Stefan Jakob und Jakob Weimer sich auf die Endrunde freuen durften.

Etwas eindeutiger ging es in Gruppe C zu, in der sich Edgar Schaller ohne Niederlage den Gruppensieg vor Markus Krug sicherte.

Spannung bis zum Ende

Die Endrunde war an Spannung kaum zu überbieten, hatten doch vor der letzten Runde noch drei Spieler die Chance, den Pokalsieg zu erringen. In dieser machte allerdings Timo Wildner mit seinem 3:1-Sieg gegen Stefan Jakob aus eigener Kraft alles klar und wurde in der Endrunde ungeschlagen Pokalsieger.

Den zweiten Platz erkämpfte sich mit Helmut Fischer der älteste Teilnehmer, dessen einzige und knappe (2:3 Sätze) Niederlage gegen den Turniersieger allerdings entscheidend war. Auf Rang 3 landete Edgar Schaller vor Jakob Weimer, Stefan Jakob und Markus Krug.

Die Damenkonkurrenz entschied Simona Eichhorn mit zwei klaren Erfolgen souverän für sich. Auf Rang 2 landete Petra Kestel vor Renate Dittmar.

Drei Vater-Sohn-Doppel

Auch eine Doppelkonkurrenz wurde ausgespielt. Insgesamt fünf Doppelpaarungen ermittelten ihren Turniersieger im K.o.-System. Zuvor musste sich jedoch in der Begegnung der Damenformation Kestel/Eichhorn gegen Hertel/Jakob die vierte Paarung für das Halbfinale qualifizieren. Dies erreichten Hertel/Jakob, die das Damendoppel in 3:0 Sätzen besiegten.

Mit Bauer/Bauer, Krug/Krug und Wildner/Wildner gab es dann gleich drei Vater-Sohn-Doppel. Thomas und Silus Bauer schalteten im ersten Halbfinale die Paarung Hertel/Jakob aus und am anderen Tisch zeigte vor allem Kilian Krug, dass er im Einzel nur unglücklich ausgeschieden war, und sicherte sich und seinem Vater gegen Timo und Roland Wildner die Endspielteilnahme.

Im spannenden Finalkampf gewann der Vorjahreszweite Kilian Krug zusammen mit seinem Vater Markus dieses Doppelturnier mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Thomas und Silus Bauer.

Hobby-Gruppe ins Leben gerufen

Der Vereinsvorsitzende und Turnierleiter Karl-Heinz Sladek bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr äußerst engagiertes und faires Spiel sowie bei den Helfern Jonas Pauli, Marcel Förtsch und Thomas Angles aus den Reihen des TTC. Er freute sich besonders darüber, dass das Ziel des Vereins, nämlich zur Bereicherung des Vereins- und Dorflebens in Tüschnitz nachhaltig eine Hobby-Gruppe für den Gesundheitssport Tischtennis anzubieten, seit dem letzten Freizeitturnier erreicht worden sei und bot den Anwesenden an, Dienstagabends ab 18 Uhr im Tüschnitzer Mehrzweckhaus zum Training der Hobby-Spieler vorbeizukommen.

Noch erfreulicher sei es aus Vereinssicht, dass sich aus den vergangenen drei Freizeitturnieren jeweils ein Teilnehmer für den Verbandsspielbetrieb angemeldet, sein eigenes Spiel deutlich weiterentwickelt und zur Bereicherung des gesellschaftlichen Vereinslebens beigetragen habe - im Falle von Thomas Angles sogar bis hin zum Amt eines äußerst engagierten Mannschaftsführers. khs

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