Förtschendorf
Förtschendorf.infranken.de  Die Feuerwehr Förtschendorf zeichnete langjährige Mitglieder für bis zu 70 Jahre Treue aus.

Sie stärken der Feuerwehr den Rücken

Sehr gut aufgestellt ist die Förtschendorfer Feuerwehr mit ihren 119 Mitgliedern, darunter 17 Frauen. Sie gilt als Vorzeigewehr im Markt Pressig. Bei der Ha...
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Für 70-jährige Treue wurde Georg Hammerschmidt ausgezeichnet. Von links KBR Joachim Ranzenberger, Zweiter Vorsitzender Peter Heinlein, Vorsitzender Stefan Hofmann und Landrats-Stellvertreter Wolfgang Beiergrößlein
Für 70-jährige Treue wurde Georg Hammerschmidt ausgezeichnet. Von links KBR Joachim Ranzenberger, Zweiter Vorsitzender Peter Heinlein, Vorsitzender Stefan Hofmann und Landrats-Stellvertreter Wolfgang Beiergrößlein
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Sehr gut aufgestellt ist die Förtschendorfer Feuerwehr mit ihren 119 Mitgliedern, darunter 17 Frauen. Sie gilt als Vorzeigewehr im Markt Pressig. Bei der Hauptversammlung wurde für 25 Jahre aktive Dienstzeit Andreas Neubauer das staatliche Ehrenzeichen in Silber verliehen. Der weitere Stellvertreter des Landrats, Wolfgang Beiergrößlein, und Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger nahmen die Ehrung vor und würdigten seine Verdienste um die Wehr.
Als Anerkennung für ihre langjährige Mitgliedschaft zeichnete Vorsitzender Stefan Hofmann folgende Kameraden mit der Ehrenurkunde aus: Heiko Keim und Andreas Neubauer (25 Jahre), Emil Lauterbach (40), Reinhold Beetz, Günther Hofmann, Fritz Rauch und Erwin Zwosta (60) sowie Georg Hammerschmidt für 70 Jahre.
In seinem Rückblick bezeichnete Vorsitzender Stefan Hofmann die Segnung der neuen Tragkraftspritze als einen Höhepunkt des Jahres.
Zufrieden zeigte sich Kommandant André Wicklein mit dem vergangenen Vereinsjahr. Gerufen wurde die Wehr zu 15 Einsätzen, die sich auf Brandeinsätze, technische Hilfeleistung und sonstige Einsätze bezogen und dabei 500 Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet wurde. Den Besuch der 15 Übungen bezeichnete er als gut. Spitzenreiter dabei waren Adam Popella und Jürgen Förtsch mit 93,33 Prozent. Die Mannschaftsstärke beträgt 32 Aktive, davon sind 22 Männer, vier Frauen und sechs Jugendliche.
Großer Wert wurde auf die Aus- und Fortbildung gelegt. Kommandant André Wicklein legte an der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg den Lehrgang "Ausbilder in der Feuerwehr" mit Erfolg ab. Die Besichtigung mit Einsatzübung durch die Kreisbrandinspektion wurde mit "sehr gut" bewertet und der Wehr ein guter Ausbildungsstand bescheinigt.
Dringend notwendig war die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens. Abzüglich der Förderung des Freistaats Bayern und einem Zuschuss vom Markt Pressig beliefen sich die Kosten auf 24 913,31 Euro, die von der Kasse des Feuerwehrvereins beglichen wurden.
Nachdem bereits das Feuerwehrgerätehaus generalsaniert worden war, konnte nun endlich auch die Renovierung der WC-Anlage, dank der Eigenleistung, abgeschlossen werden.
Aus dem Bericht des Atemschutzbeauftragten Michael Herler, den stellvertretend Jürgen Förtsch vortrug, ging hervor, dass die Gruppe mit zehn Atemschutzträgern gut aufgestellt ist. Als erfreulich bezeichnete er, dass weitere vier Geräteträger in Ausbildung sind. Bei fünf Einsätzen und Übungen konnte die Truppe ihre Schlagkraft unter Beweis stellen.
Die Jugendfeuerwehr trifft sich im 14-tägigen Rhythmus zur Fort- und Weiterbildung, so Jugendwart Lukas Hofmann. Am Wissenstest des Marktes Pressig und am Leistungsmarsch in Stockheim haben die Jugendlichen erfolgreich teilgenommen.
Die Grüße und den Dank des Landkreises und von Landrat Klaus Löffler überbrachte sein weiterer Stellvertreter Wolfgang Beiergrößlein. Er bestätigte der Wehr einen hohen Ausbildungsstand, eine hervorragende Ausrüstung und Einsatzbereitschaft. Er freute sich, dass sich auch Jugendliche in die Wehr einbringen.
Auch Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger sprach der Wehr für die Anschaffung des Mannschaftstransportwagens großes Lob aus. Für die jahrelange Unterbringung des Brandschutzanhängers des Landkreises bedankte sich der Kreisbrandrat herzlich. Er stellte fest, dass die Förtschendorfer Wehr ihren Mann steht und hier ein guter Geist und Dienstbereitschaft herrscht.
Dritter Bürgermeister und Kreisbrandmeister Klaus Dressel sprach der Feuerwehr den Dank des Marktes Pressig für die Vereinsaktivitäten aus. Bedingt durch anstehende Investitionen für die Feuerwehren im Markt Pressig sei es nicht möglich gewesen, einen größeren Zuschuss für den Mannschaftstransportwagen zu leisten. Er bat um Verständnis für diese Entscheidung. wj
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