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Sie können Vorbilder für Altenpflegeschüler sein

Damit Nachwuchskräfte für die Pflege eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten, benötigen sie neben dem Unterricht in der Berufsfachschule für Altenpflege qualifizierte Praxisanleitung an ihren ...
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Elf Praxisanleiterinnen aus Einrichtungen der Caritas absolvierten eine Aufbauweiterbildung.  Foto: PR
Elf Praxisanleiterinnen aus Einrichtungen der Caritas absolvierten eine Aufbauweiterbildung. Foto: PR
Damit Nachwuchskräfte für die Pflege eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten, benötigen sie neben dem Unterricht in der Berufsfachschule für Altenpflege qualifizierte Praxisanleitung an ihren Ausbildungsstellen in Pflegeheimen und Sozialstationen. Elf Praxisanleiterinnen aus Einrichtungen der Caritas absolvierten daher eine Aufbauweiterbildung, welche die Bamberger Altenpflegeschulen von Caritas und Diakonie durchführten.
Die Praxisanleiterinnen, die den Aufbaukurs erfolgreich absolvierten, kommen aus dem Friedrich-Baur-Altenwohn- und Pflegezentrum St. Kunigund in Altenkunstadt, dem Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Hedwig in Auerbach, dem Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Bamberg-Gaustadt, der Caritas-Sozialstation Bamberg-Ost, dem Kathi-Baur-Alten- und Pflegeheim St. Heinrich in Burgkunstadt, dem Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Eggolsheim und dem Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Michael in Röthenbach/Pegnitz.
Bei der Übergabe der Zertifikate dankte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein den Kursteilnehmerinnen für ihr Engagement: "Als Praxisanleiterinnen nehmen Sie eine wichtige Schlüsselrolle ein." Indem sie die Schülerinnen und Schüler beim Transfer des in der Altenpflegeschule erworbenen Wissens in die Praxis unterstützten, trügen sie zum Erhalt und zur Verbesserung der Pflegequalität in den Einrichtungen bei. Gleichzeitig sei ihr Wirken dafür entscheidend, dass Auszubildende nach erfolgreichem Berufsabschluss weiter bei der Caritas arbeiten: "Je größer die Zufriedenheit der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung ist, umso höher ist ihre Identifikation und Bindung an die Einrichtung." Angesichts des Fachkräftemangels sei dies ein wichtiges Ziel.
"Praxisanleiterinnen vermitteln den Auszubildenden, dass sie gewollt sind und lernen dürfen", ergänzte Annette Meunier vom Referat Fort- und Weiterbildung des Diözesan-Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Sie ermöglichten ihnen die Erfahrung, dass sie mit dem manchmal noch unfertigen Wissen, den eigenen Fragen und der Suche nach einer eigenen beruflichen und häufig auch persönlichen Identität Teil des Teams seien.
Wichtig sei, den Nachwuchskräften zu zeigen, wie sie mit den Belastungen und Herausforderungen des Pflegeberufs gesund und konstruktiv umgehen können. Vor allem: "Auszubildende brauchen Vorbilder, die vorleben, welchen wichtigen, wertvollen und verantwortungsvollen Beruf sie erlernen." red
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