Kulmbach
kulmbach.inFranken.de  Kreisverkehrswacht und Polizei bedankten sich bei den Schulweghelfern.

Sie helfen, Unfälle zu verhindern

Über 175 Schulweghelfer verfügt die Polizeiinspektion Kulmbach im Stadtgebiet von Kulmbach und in den Gemeinden Thurnau und Neudrossenfeld. Davon wurden kürzlich 62 Frauen und Männer in die Kommunbräu...
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Diese Frauen und Männer sind seit fünf Jahren und länger als Schulweghelfer für die Stadt Kulmbach und die Gemeinden Thurnau und Neudrossenfeld ehrenamtlich tätig. Von rechts Kreisvorsitzender Jürgen Schmidt, Verkehrserzieherin Cathrin Hänsel, Bereichsdirektor Rainer Strobel und oben rechts Inspektionsleiter Peter Hübner. Von links stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann und OB Henry Schramm.  Foto: Werner Reißaus
Diese Frauen und Männer sind seit fünf Jahren und länger als Schulweghelfer für die Stadt Kulmbach und die Gemeinden Thurnau und Neudrossenfeld ehrenamtlich tätig. Von rechts Kreisvorsitzender Jürgen Schmidt, Verkehrserzieherin Cathrin Hänsel, Bereichsdirektor Rainer Strobel und oben rechts Inspektionsleiter Peter Hübner. Von links stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann und OB Henry Schramm. Foto: Werner Reißaus

Über 175 Schulweghelfer verfügt die Polizeiinspektion Kulmbach im Stadtgebiet von Kulmbach und in den Gemeinden Thurnau und Neudrossenfeld. Davon wurden kürzlich 62 Frauen und Männer in die Kommunbräu eingeladen, um sie für fünf und mehr Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit als Schulweghelfer zu ehren.

Den absoluten Rekord hält nach wie vor Anneliese Schmidt aus dem Kulmbacher Stadtteil Forstlahm, die seit nunmehr 29 Jahren für die Max-Hundt-Schule als Schulweghelferin tätig ist. Für Cathrin Hänsel von der PI Kulmbach war es zugleich eine Premiere, denn nach ihrem ersten Jahr als Verkehrserzieherin war es der erste Ehrenabend, den sie gekonnt meisterte.

Sicheres Geleit für Kinder

Für die Kreisverkehrswacht Kulmbach dankte Vorsitzender Jürgen Schmidt den Schulweghelfern, dass sie wieder dafür gesorgt haben, dass die Schulkinder mit sicherem Geleit den Schulweg meistern konnten. Er verwies darauf, dass Kinder nicht über parkende Autos hinwegsehen könnten, von der Seite kommende Fahrzeuge wegen ihres kleineren Blickfeldes nicht gut wahrnehmen und Geschwindigkeiten und Abstände nicht richtig einschätzen könnten. Jürgen Schmidt weiter: "Sie können nicht so schnell die Straße überqueren und sind dadurch länger im gefährlichen Raum. Sie können ihr Gleichgewicht nicht so gut halten, wie Erwachsene, da der Körperschwerpunkt höher liegt und sie können die Richtung eines Geräusches schlechter als Erwachsene orten und das Umweltgeschehen schlechter selektiv aufnehmen." Auf der andern Seite sind nach Meinung des Kreisvorsitzenden die Autofahrer am Morgen gestresst oder noch müde, haben ihre Gedanken bereits bei der Arbeit und überschätzen ihr eigenes Leistungsvermögen.

Im gesamten Landkreis sind es über 500 Personen, die Schultag für Schultag unterwegs sind, um einen effektiven Beitrag zur Sicherheit der Kinder zu leisten. Kreisvorsitzender Schmidt dankte ihnen und stellte fest: "Noch nie ist es bei durch Schulweghelfern gesicherten Übergängen im Landkreis Kulmbach zu einem schweren Unfall gekommen. Darauf können Sie zu Recht stolz sein." Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) stellte erfreut fest, dass sich im laufenden Schuljahr bisher kein einziger Schulwegunfall ereignet habe. Er lobte ebenso wie stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann (CSU) den ehrenamtlichen Einsatz der Schulweghelfer. Verkehrserzieherin Cathrin Hänsel lobte die Begeisterung und Motivation der Schulweghelfer, täglich für die Kinder da zu sein: "Es ist zum großen Teil euch zu verdanken, dass es in diesem Schuljahr keinen einzigen Schulwegunfall gab." Sie dankte der Sparkasse Kulmbach-Kronach, die durch Bereichsdirektor Rainer Strobel vertreten war und wie jedes Jahr den Ehrenabend zusammen mit der Kreisverkehrswacht sponserte. Werner Reißaus

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