Kulmbach
kulmbach.infranken.de  Die Kulmbacher Verkehrswacht zog Bilanz und übergab Fahrräder.

Sicherheit ist das Ziel

Die Mitarbeiter der Verkehrswacht arbeiten dafür, dass Unfälle verhindert werden. Die Kulmbacher Verkehrswacht hat am Montag Bilanz gezogen. Die Verkehrswacht ist die größte Bürgerinitiative Deutschla...
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Drei neue Fahrräder im Wert von 780 Euro hat die Kreisverkehrswacht an die Verkehrserzieher übergeben. Es freuten sich (von links) Frank Wilzok, Ralf Maisel von der PI Stadtsteinach, MdL Martin Schöffel, Vorsitzender Jürgen Schmidt, stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Peter Schütz von der PI Kulmbach, Jürgen Dippold vom BRK und der Leiter der PI Kulmbach, Peter Hübner. Foto: Katharina Müller-Sanke
Drei neue Fahrräder im Wert von 780 Euro hat die Kreisverkehrswacht an die Verkehrserzieher übergeben. Es freuten sich (von links) Frank Wilzok, Ralf Maisel von der PI Stadtsteinach, MdL Martin Schöffel, Vorsitzender Jürgen Schmidt, stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Peter Schütz von der PI Kulmbach, Jürgen Dippold vom BRK und der Leiter der PI Kulmbach, Peter Hübner. Foto: Katharina Müller-Sanke
Die Mitarbeiter der Verkehrswacht arbeiten dafür, dass Unfälle verhindert werden. Die Kulmbacher Verkehrswacht hat am Montag Bilanz gezogen. Die Verkehrswacht ist die größte Bürgerinitiative Deutschlands und vertritt nicht nur einzelne Interessengruppen wie Autofahrer oder Radfahrer, sondern hat ein großes Ziel: Die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Das tut sie mit mehreren Säulen. Zum Beispiel führt die Verkehrswacht kostenlose Fahrsicherheitstrainings für Fahranfänger unter dem Motto "Könner durch Erfahrung" durch. Im letzten Jahr haben 170 junge Menschen daran teilgenommen. Auch die Fahrradprüfungen sowie die Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen werden von der Verkehrswacht unterstützt beziehungsweise durchgeführt. Gerald Redwitz hat für die Verkehrswacht neun Verkehrssicherheitstage im vorschulischen Bereich durchgeführt und viel Aufklärungsarbeit geleistet.
Für Schüler sind bei der Verkehrswacht insbesondere Peter Schütz, Ralf Maisel und Marcus Späth verantwortlich. Die Polizisten erklären Eltern und Kindern worauf es ankommt, wenn sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen wollen. Auch die Schülerlotsen und viele mehr sind für die Verkehrswacht im Einsatz: 1178 Schülterlotsen, 275 Schulweghelfer, 61 Schulbuslotsen und 19 Schulbusbegleiter sind im Landkreis Kulmbach aktiv. Sie sind eine wichtige Säule, um den Schulweg sicherer zu machen. 570 Schülerinnen und Schüler konnten außerdem an der Radfahrprüfung teilnehmen.
Viele weitere Termine wie der Radfahrtag, Informationsstände und zahlreiche Versammlungen und Veranstaltungen haben ebenfalls das Ziel, aufzuklären und die Sicherheit zu erhöhen. Auch bei der Hauptversammlung in der Kommunbräu kommt die Aufklärung nicht zu kurz.


Jeder kann reanimieren

Frank Wilzok erklärte in einem Vortrag genau, was zu tun ist, wenn man zu einem Unfall kommt. Er appellierte: "Das Schlimmste ist, wenn man nichts macht!" Er empfahl, jeder sollte regelmäßig entsprechende Kurse besuchen. Eine beeindruckende Zahl brachte Wilzok noch an. Im letzten Jahr seien fünf Menschen gesund wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, die mit Hilfe der telefonischen Unterstützung der Leitstelle reanimiert werden konnten. Sie wären ansonsten unter Umständen tot. Hintergrund ist, dass die Rettungsleitstelle bei entsprechenden Voraussetzungen den Ersthelfer anleiten kann, damit dieser Wiederbelebungsmaßnahmen durchführt bis der Rettungswagen eintrifft.
In der Verkehrswacht arbeiten mehrere Akteure Hand in Hand: Die Polizei ist eine wichtige Stütze und auch die Verkehrsakademie, das Rote Kreuz, die Kommunen und viele freiwillige Helfer. Katharina Müller-Sanke
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