Coburg
coburg.inFranken.de  Die Stadt Coburg dankte ihren ehrenamtlich tätigen Mitbürgern.

Sich kümmern um andere

Das Dankeschönfest einen Tag vor dem Internationalen Tag des Ehrenamtes nahm Dritter Bürgermeister Thomas Nowak zum Anlass, um den vielen Ehrenamtlichen in der Stadt Coburg seinen Dank auszusprechen. ...
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Mit einem Präsent und einer Dankesurkunde überraschten Dritter Bürgermeister Thomas Nowak und Antje Hennig vom Büro Senioren & Ehrenamt die Ehrengäste des Ehrenamtstages.  Foto: Desombre
Mit einem Präsent und einer Dankesurkunde überraschten Dritter Bürgermeister Thomas Nowak und Antje Hennig vom Büro Senioren & Ehrenamt die Ehrengäste des Ehrenamtstages. Foto: Desombre

Das Dankeschönfest einen Tag vor dem Internationalen Tag des Ehrenamtes nahm Dritter Bürgermeister Thomas Nowak zum Anlass, um den vielen Ehrenamtlichen in der Stadt Coburg seinen Dank auszusprechen. In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag und ebenso der 125. Todestag von Herzog Ernst II. gefeiert, erinnerte der Dritte Bürgermeister Thomas Nowak und berichtete von der besonderen Bedeutung des Herzogs für Coburg. Er erzähle von Herzog Ernst, weil es immer gut sei, Neues dazuzulernen oder Gewusstes aufzufrischen, begründete es Nowak. "Wir können wieder mal mit Stolz behaupten, dass durchaus die ersten ehrenamtlichen Bewegungen mit nationaler Bedeutung aus Coburg, wie mit dem Sängerbund, dem Schützenbund und den Turnern kamen." Herzog Ernst II. sei, wie die Literatur sagt, nicht unbedingt begeistert gewesen, dass es eine Bewegung in Richtung Mitbestimmung und Demokratie gegeben habe. Nowak: "Aber er konnte es nicht ändern. Also hat der Herzog die Veränderung mitgestaltet." Und heute gestalteten die Ehrenamtlichen die Veränderungen ebenso mit, hob Nowak hervor.

In der Flüchtlings- und Migrationsarbeit Engagierte waren beim Dankeschönfest dabei. Deswegen sagte Nowak: "Die Welt hat sich für uns in Coburg mit den neuen Mitbürgern verändert. Sie, liebe Ehrenamtliche, gestalten das Leben mit den Neuen mit. Aber auch für die neu zugewanderten Mitbürger hat sich das Leben geändert, und Sie helfen, dass sich aufgrund dieser neuen Lebensumstände die Betroffen zurechtfinden."

Weiterhin waren die Vorsitzenden der Coburger Bürgervereine eingeladen. Sie vermitteln zwischen der Stadt Coburg und den Bürgern. Zu ihnen sagte der Sozialreferent: "Wir sind dankbar, dass Sie Veränderungsprozesse moderieren und durch Ihre Ideen diese Veränderungen mitgestalten." Auch für die Ehrenamtlichen aus der Selbsthilfe hatte Nowak einige Worte parat. Sie kümmerten sich um Menschen, bei welchen sich oft die Lebensumstände wegen einer Krankheitsdiagnose geändert hätten. Er könne dies ganz persönlich nachfühlen, denn durch eine Diagnose am Jahresanfang habe sich sein Lebensablauf auch verändert.

Er könnte "die bunte Vielfalt der Ehrenamtlichen, die hier und heute anwesend sind", benennen, aber es würde den Rahmen sprengen. Im Namen der Stadt Coburg und des Oberbürgermeisters Norbert Tessmer, der Stadträte und der gesamten Stadtverwaltung sprach Nowak den Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit seinen herzlichen Dank aus. Mit einem Zitat des römischen Staatsmannes Marcus Tullius Cicero beendete Thomas Nowak seine Ansprache: "Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen." Musikalisch gestaltete Walter Dorn den Abend am Flügel, und Sabine Feuerbach-Heim las die Geschichte "Eine besinnliche Yogastunde". Desombre

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