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Bad Rodach

Sich informieren und dabei Gutes tun

Beim Gesundheitstag in Bad Rodach durften die Besucher auch an andere denken. Angeboten war eine Stammzellen-Typisierungsaktion.
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Thomas Lehmann nahm die Gelegenheit wahr, seinem Blutzuckerwert messen zu lassen.  Fotos: Martin Rebhan
Thomas Lehmann nahm die Gelegenheit wahr, seinem Blutzuckerwert messen zu lassen. Fotos: Martin Rebhan
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Als einen vollen Erfolg können die Verantwortlichen den ersten Bad Rodacher Gesundheitstag verbuchen. Die Gerold-Strobel-Halle verwandelte sich am vergangenen Sonntag zu einer Schaltstelle rund um gesundheitliche Themen. Bad Rodach wurde damit seinem Anspruch als "Gesundheitsstadt" voll und ganz gerecht.

Auch wenn die Gerold-Strobel-Halle nicht wegen Überfüllung geschlossen werden musste, war doch ein kontinuierlicher Besucherstrom zu verzeichnen, der für eine gut gefüllte Halle sorgte. Dies hatte den nicht von der Hand zu weisenden Vorteil, dass sich die Besucher bei den über 20 Ausstellern ausführlich beraten lassen konnten.

Großes Angebot

Das Angebot, das in Bad Rodach präsentiert wurde, war groß: Es gab Gehirn-Jogging, das Erstellen von digitalen Fußabdrücken, Hörtests, die Ermittlung des biologischen Alters, Blutzuckermessungen, ein sportliches Angebot sowie eine Übersicht über die Arbeit der Coburger Selbsthilfegruppen. Verwöhnt wurden die Besucher mit gesunden Snacks und erfrischenden Säften. Eine professionelle Kinderbetreuung im Jugendzentrum der Stadt sorgte dafür, dass auch Familien den Nachmittag genießen konnten.

"Niedrige Hemmschwelle"

Im Zentrum des Gesundheitstages stand die kostenfreie Typisierung durch die Stiftung "Aktion Knochenmarkspende Bayern", die die Besucher einlud, sich als möglicher Stammzellenspender registrieren zu lassen. "Die Hemmschwelle, sich Blut abnehmen zu lassen, ist sehr niedrig", stellte Coburgs Dritter Bürgermeister und Mitglied des Stiftungsrates, Thomas Nowak (SPD), zufrieden fest. Kaum war der Gesundheitstag von Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) eröffnet, kamen die ersten Besucher, um sich Blut abnehmen zu lassen und so ihren Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs zu leisten.

Schirmherr Landrat Sebastian Straubel (CSU/Landvolk) rief dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Er führte vor Augen, dass oftmals nur die Verpflanzung von Stammzellen helfe, einem Menschen das Leben zu retten. Dank sagte Bürgermeister Tobias Ehrlicher dem Personalrat der Stadt dafür, dass er sehr stark in die Umsetzung des Gesundheitstages eingebracht habe.

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