Ebersdorf
Volleyball-Bayernliga

SG Teamwork bietet Tabellenführer über vier Sätze Paroli

Die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg hatten dem Bayernliga-Tabellenführer VC Amberg am Sonntagnachmittag in der Pestalozzihalle einen tollen Kampf geliefert, musste sich aber letztlich mit 1:3 geschlagen ...
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Vor allem im ersten Satz hatten die SG-Volleyballer noch einiges zu bejubeln.  Foto: 2K-Fotografen
Vor allem im ersten Satz hatten die SG-Volleyballer noch einiges zu bejubeln. Foto: 2K-Fotografen

Die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg hatten dem Bayernliga-Tabellenführer VC Amberg am Sonntagnachmittag in der Pestalozzihalle einen tollen Kampf geliefert, musste sich aber letztlich mit 1:3 geschlagen geben. "Es war heute ein tolles Spiel für die Fans. Beide Teams haben ein Spektakel abgeliefert und es gab mitreißende Aktionen und Emotionen auf beiden Seiten zu sehen", sagte Michael Dehler, ehemaliger Teammanager der VSG Coburg/Grub, der die Partie als einer von rund 100 Zuschauern verfolgte. "Sollte die Mannschaft diese Leistung in den kommenden Spielen abrufen, bin ich sicher, dass auch die nötigen Siege für den Klassenerhalt eingefahren werden." Teamwork Ebersdorf/Cbg. - VC Amberg 1:3

(25:23, 17:25, 23:25, 23:25) Die Vorzeichen für einen erfolgreichen Nachmittag standen aus Sicht der SG Teamwork nicht gut, denn die Mannschaft musste krankheitsbedingt auf Hans-Peter Nürnberger verzichten, dazu konnten Kapitän Beni Kucera und Zuspieler André Dehler unter der Woche ebenfalls krankheitsbedingt nicht trainieren.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wollte sich Ebersdorf/Coburg so teuer wie möglich verkaufen, das gelang vor allem im ersten Satz bestens. Die SG Teamwork, die mit Kapitän Beni Kucera als Libero agierte, zeigte zu Beginn eine solide Annahme und viel Durchsetzungsvermögen im Angriff. Die Gäste aus der Oberpfalz waren sichtlich beeindruckt von den stark auftretenden Coburgern, so ging die SG nach einem 25:23 mit 1:0 Sätzen in Führung.

Im zweiten Satz stabilisierten die Gäste ihre Annahme und kamen besser ins Spiel. Die 100 Zuschauer in der Pestalozzihalle erlebten viele hart umkämpfte Ballwechsel, bei denen aber zunehmend der Spitzenreiter das bessere Ende für sich hatte. Einige Probleme in der Annahme zum Satzende führten dann zum Satzausgleich (17:25). Im dritten und vierten Satz steigerte sich das Spielniveau mit vielen Abwehraktionen und krachenden Angriffen.

Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, wobei die Amberger vor allem mit Schnellangriffen überzeugten, wohingegen SG-Zuspieler André Dehler hauptsächlich seine Außenangreifer Franz, Turek und Baumgarten mit Pässen bedachte.

Am Ende von Satz 3 und 4 fehlte den Gastgebern im Angriff allerdings jeweils die Entschlossenheit, die für einen weiteren Satzgewinn notwendig gewesen wäre. Beide Sätze gingen denkbar knapp mit 25:23 an die Gäste.

"Wir haben personell wieder nicht aus dem Vollen schöpfen können, ich musste deshalb auf einigen Positionen sowohl im Training als auch am Spieltag improvisieren", sagte SG-Trainer Volker Pohl nach der Partie. "Allerdings muss man der Mannschaft heute ein Kompliment für die Leistung machen, obwohl es nicht zum Sieg gereicht hat."

Auf die beste Leistung der vergangenen Wochen will die SG Teamwork am Samstag (19 Uhr) beim Tabellenletzten TSV Neuburg aufbauen. Für die SG Teamwork spielten: Kessel, Kucera, Dehler, Turek, Franz, Baumgarten, Lamberti, Schönfelder, Jularic. ad

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