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Seniorenkreis feierte 20-jähriges Bestehen

Grund zum Feiern hatten die Senioren aus Wickendorf und Marienroth: Ihr Seniorenkreis besteht nun seit 20 Jahren. Vor kurzem traf man sich und feierte das Jubiläum ausgiebig. Der Nachmittag wurde mit ...
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Schwungvoll tanzten die Senioren und die Kinder des Wickendorfer Kindergartens "Wickie". Foto: Uwe Thoma
Schwungvoll tanzten die Senioren und die Kinder des Wickendorfer Kindergartens "Wickie". Foto: Uwe Thoma

Grund zum Feiern hatten die Senioren aus Wickendorf und Marienroth: Ihr Seniorenkreis besteht nun seit 20 Jahren. Vor kurzem traf man sich und feierte das Jubiläum ausgiebig. Der Nachmittag wurde mit einem Gottesdienst in der Wickendorfer Rosenkranzkönigin-Kirche begonnen. Dekan Detlef Pötzl freute sich darüber, dass sich die Senioren stark im Ortsgeschehen einbringen. Besonders die monatlichen Treffen, bei denen es lustig zugehe, seien für die Senioren gut, "weil man sich mal wieder sieht und jeder etwas zu erzählen hat". Zudem erführen die Senioren in verschiedenen Vorträgen viel Wissenswertes. Auch die Geselligkeit bei den Ausflügen komme nicht zu kurz. In der Gemeinschaft der Senioren werde man getragen, und so verbinde diese Gemeinschaft untereinander auch mit Gott, sagte Pötzl.

Die Leiterin des Seniorenkreises, Jutta Löffler, blickte in Reimform auf die 20 Jahre und die erste Zusammenkunft zurück, die mit einer Andacht mit dem damaligen Pfarrer Jürgen Dellermann begonnen hatte. Dank sprach Löffler allen aus, die die Gruppe in der Vergangenheit fest mitgetragen haben.

Die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte, Uwe Thoma (Wickendorf) und Elisabeth Scholz (Marienroth), gratulierten zum Jubiläum im Namen der Pfarrgemeinden und der Kirchenverwaltungen. Thoma betonte, dass man eine große Gemeinschaft und jeder auf den anderen angewiesen sei. Egal in welchem Alter man ist - man könne sich immer einbringen. Das machten die Senioren in vorbildlicher Weise. Leider plagten den Seniorenkreis auch Nachwuchssorgen. "Ich fände es schön, wenn sich die Senioren, die sich noch zu jung für den Seniorennachmittag halten, kommen würden und sehen, wie viel Freude an diesen Nachmittagen verbreitet wird. Ich glaube, einmal im Monat kann man sich drei Stunden freischaufeln und die Zeit für Geselligkeit, interessante Themen und ein liebevolles Miteinander nehmen. Das ist sicher keine verlorene Zeit", meinte Uwe Thoma.

"Interesse hat nachgelassen"

Die Glückwünsche der Stadt Teuschnitz überbrachte Bürgermeisterin Gabriele Weber. Sie dankte der Leiterin der Gruppe, Jutta Löffler, die auch als Seniorenbeauftragte in der Stadt tätig ist, für ihr Engagement.

Marianne Heinlein dankte Jutta Löffler im Namen der Seniorengruppe für ihre 13-jährige Tätigkeit. Die monatlichen Treffen, Ausflüge und Vorträge seien immer gut für Körper, Geist und Seele gewesen.

Heinlein bedauerte, dass das Interesse am Seniorenkreis nachgelassen habe, und wünschte sich mehr Zuspruch. Jeder sei gerne gesehen und willkommen. Der bereits Verstorbenen wurde im Gebet gedacht.

Friedl Stark von den Tschirner Senioren betonte die jahrelange Freundschaft zueinander.

Der Kindergarten "Wickie" gratulierte mit Musik und Tanz zum Jubelfest. Beide Generationen seien wichtig, sagte Kindergartenleiterin Rosi Ströhlein. Die Türen zum Kindergarten stünden immer für Begegnungen offen.

Zu den Gratulanten zählten auch Uwe Pfadenhauer von der Sparkasse sowie Günther Fehn vom KAB-Ortsverband Wickendorf.

Eine Bildergalerie brachte noch einmal die Höhepunkte des Seniorenkreises hervor. Bei Kaffee, Kuchen und einem Imbiss saß man noch einige Zeit beisammen. Jeder Gast erhielt zum Schluss ein süßes Geschenk. ut

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