Ebern
Begegnungstag

Senioren hören Interessantes über die Sehnsucht

Wie seit einer Reihe von Jahren in bewährter Form praktiziert, veranstalteten die Interessenten der benachbarten Seniorenkreise der Pfarreien Jesserndorf und Unterpreppach auch heuer einen gemeinsamen...
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Beim Begegnungstag der Senioren aus den Pfarreien Unterpreppach und Jesserndorf im Pfarrzentrum Ebern wurde das Thema "Sehnsucht" zwischendurch mit Liedern und heiteren Einlagen sowie mit einem Gruppengottesdienst, lebhaft gestaltet von Pater Richard und Assistentin Ute Pfister, aufgelockert. Foto: Bruno Deublein
Beim Begegnungstag der Senioren aus den Pfarreien Unterpreppach und Jesserndorf im Pfarrzentrum Ebern wurde das Thema "Sehnsucht" zwischendurch mit Liedern und heiteren Einlagen sowie mit einem Gruppengottesdienst, lebhaft gestaltet von Pater Richard und Assistentin Ute Pfister, aufgelockert. Foto: Bruno Deublein

Wie seit einer Reihe von Jahren in bewährter Form praktiziert, veranstalteten die Interessenten der benachbarten Seniorenkreise der Pfarreien Jesserndorf und Unterpreppach auch heuer einen gemeinsamen Begegnungstag. Zu Gast waren die Teilnehmer diesmal im katholischen Pfarrzentrum Ebern. Hier referierte der Karmeliten-Pater Richard Winter aus Erlangen, unterstützt von seiner Assistentin Ute Pfister, zu dem lebenswichtigen Thema "Am Anfang ist die Sehnsucht". Seniorenleiter Bruno Deublein konnte dazu eine nette Teilnehmerrunde begrüßen.

Nach was sehnen wir uns?

Der Referent verdeutlichte zahlreiche Lebenssituationen, in denen die Sehnsucht eine fundamentale Rolle spielt, und beteiligte die Teilnehmer an einer umfangreichen Stichwortsammlung. Genannt wurden die Sehnsucht nach einer harmonischen Familie, nach Weltfrieden, Gemeinschaft, Anerkennung, Lob, Hilfe, Zufriedenheit, Geborgenheit, Liebe, Heimat, Gesundheit, Glück, Erfolg, Freiheit, Freunde, Sonne, Ruhe, Freizeit, je nach Lebenslage des Einzelnen. In aller Regel sei die Sehnsucht mit Hoffnung, mit Gottvertrauen verbunden, erläuterte Pater Winter. Schon vor 1600 Jahren habe der heilige Augustinus den Ausspruch geprägt: "Unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in dir, Gott!" Die von Natur aus sehnsüchtigen, gleichzeitig neugierigen Menschen seien heute noch deutliche "Gott-Sucher". Die vielfältige Sehnsucht führe den gläubigen Menschen auf den Pilgerweg zu Gott.

Die Bedeutung von Visionen

Am biblischen Beispiel der Frauen am Grab des Auferstandenen und ebenso an der Geschichte der Emmaus-Jünger verdeutlichte der Referent, dass im religiösen Bereich Glauben, Hoffen und auch Sehnsucht mehr seien als Wissen. Visionen und Sehnsüchte seien wichtig für jeden Menschen, weil sie ganz entscheidend und Schritt für Schritt unser Leben ausrichten könnten.

Gymnastik und heitere Episoden

Aufgelockert wurde das Thema zwischendurch mit passenden Liedern, etwas Gymnastik und heiteren Episoden, vorgetragen vom Referenten und seiner Assistentin. Der Tag wurde gegen 16 Uhr mit einem Gruppengottesdienst abgerundet. on

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