LKR Forchheim

Seltene und exklusive Autos

Die Oldtimer starten in die Herbstsaison. Die Norisring-Classic-Rallye führt am Samstag durch die Fränkische Schweiz. Es wird edle und schnelle Karossen zu bestaunen geben.
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Am Freitagnachmittag, 20. September, werden der Präsident des Motorsportclubs Nürnberg (MCN), Wolfgang Schlosser, und Veranstaltungsorganisator Uwe Wießmath vor der Steintribüne in Nürnberg die Norisring-Classic-Rallye eröffnen. Die Strecke führt am Samstag, 21. September, auch durch die Fränkische Schweiz.

Die zweitägige Oldtimerrallye gehört zum Historienprogramm des MCN und ist verbunden mit einer Renaissance des Traditionstitels "200 Meilen von Nürnberg". Start- und Zielpunkt sind an beiden Tagen der Norisring, auch die technische Abnahme findet dort statt.

Die Zuschauer können sich auf eine Reihe ebenso seltener wie exklusiver Fahrzeuge freuen. Unter anderem sind zwei 300-SL-Flügeltürer, ein 300-SL-Cabrio und ein Porsche 911 RS dabei. Für die Liebhaber der kleinen Schnellen stehen unter anderem ein NSU TT und ein Fiat X1/9 am Start. Ein Schmankerl erwartet diejenigen Zuschauer, die im Old- oder Youngtimer anreisen: Sie bekommen einen Parkplatz auf der Start-Ziel-Geraden direkt vor der Steintribüne. Der Eintritt ist für alle Zuschauer frei.

Damit der historische Rallyesport auch das Interesse der Jugend weckt, wird im Rahmen der Norisring-Classic-Rallye der European-Youngster-Cup ausgetragen. Der Cup besteht aus vier Serien und wendet sich an Mädchen, Jungen und Jugendliche im Alter von zehn bis 25 Jahren. Sie können ihre Fähigkeiten als Pilot beziehungsweise Copilot trainieren und dürfen zusammen nicht älter sein als 50 Jahre.

Siegerehrung beim Altstadtfest

Nach Abnahme und Präsentation starten die Fahrzeuge am Freitag um 16 Uhr mit einer Wertungsprüfung auf dem Norisring. Die anschließende Prolog-Runde führt über den Nordosten Nürnbergs durch die Hersbrucker Schweiz. Die Teilnehmer fahren über Leinburg und Engeltal Richtung Hersbruck, wo sie am Deckersberg auf dem Gelände der Edelweiß-hütte eine Stempelkontrolle passieren und eine kleine Pause einlegen (gegen 17 Uhr). Der Rückweg verläuft durch Röthenbach und Schwaig zurück auf den Norisring und endet dort mit einer weiteren Wertungsprüfung (zwischen 18 und 18.30 Uhr).

Die Strecke am Samstag ist fast dreimal so lang und verläuft nordöstlich von Nürnberg durch die Fränkische Schweiz. Das Feld startet auch am Samstag mit einer Wertungsprüfung am Norisring (9 Uhr) und bewegt sich dann über Kalchreuth, Kleinsendelbach, Großenbuch, Ermreuth, Walkersbrunn, Kunreuth, Mittelehrenbach, Seidmar, Hundshaupten, Hetzelsdorf und Pretzfeld nach Ebermannstadt. Weiter geht es über Burg Feuerstein, Drosendorf, Tiefenstürmig, Burggrub, Teuchatz, Gunzendorf, Unterstürmig, Neuses und Hallerndorf zum Kreuzberg. Direkt am Kreuzberg wird eine Wertungsprüfung gefahren und am dortigen "Brauhaus" die Mittagsrast gehalten.

Die Nachmittagsetappe (Start 13.45 Uhr) führt über Schnaid, Hirschaid, Strullendorf, Litzendorf, Königsfeld, Neuhaus, Aufseß, Wüstenstein, Breitenlesau nach Waischenfeld. Danach geht es wieder in den Kreis Forchheim über Behringersmühle, Sachsendorf, Gößweinstein, Kleingesee, Geschwand, Hammerbühl nach Gräfenberg und über die B 2 (Igensdorf, Eschenau) zurück nach Nürnberg.

Nach der letzten Wertungsprüfung gegen 16.45 Uhr an der Steintribüne erwartet die Rallyefahrer ein besonderer Schlusspunkt: Siegerehrung und Abschlussparty werden auf dem Nürnberger Altstadtfest in einer reservierten Hütte auf der Insel Schütt gefeiert. Den genauen Zeitplan und Streckenverlauf finden Interessierte unter www.norisring-classic-rallye.de.

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