Heßdorf
Stellungnahme

Sekatzek: SPD hatte Idee zur Konferenz

Es war keine schlechte Idee, in Heßdorf eine Jugendkonferenz durchzuführen und die jungen Leute nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu befragen, findet SPD-Gemeinderat Roland Sekatzek. Ärgerlich hing...
Artikel drucken Artikel einbetten

Es war keine schlechte Idee, in Heßdorf eine Jugendkonferenz durchzuführen und die jungen Leute nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu befragen, findet SPD-Gemeinderat Roland Sekatzek. Ärgerlich hingegen sei, schreibt Sekatzek in einer Stellungnahme zur Berichterstattung über die Jugendkonferenz vom vergangenen Wochenende, dass Bürgermeister Horst Rehder (BB) immer wieder die Vorschläge der örtlichen SPD für sich vereinnahme und es so schaffe, sich mit fremden Federn zu schmücken. So sei das schon beim Helfernetz und beim Seniorenbeirat gewesen, zwei Initiativen, die ebenfalls von der SPD auf den Weg gebracht wurden.

Der Jugend ein Vorbild

Bevor er sich wieder mal anhören müsse, man wisse nicht, wofür die SPD steht, möchte Sekatzek klarstellen, dass er als ehemaliger Jugendbeauftragter der Gemeinde darauf hingewiesen habe, dass in der jüngsten Sozialauschusssitzung die Belange der Jugendlichen kaum Berücksichtigung gefunden hätten. Deshalb habe er zusammen mit seinem SPD-Kollegen Stefan Stiegler Anfang Februar den Antrag gestellt, mit den jungen Bürgern Kontakt aufzunehmen, um sich einerseits mit ihren Wünschen auseinanderzusetzen und um ihnen andererseits die Grundzüge unserer kommunalen Politik näherzubringen. Dieser Antrag sei vom Gemeinderat einstimmig angenommen worden. Er hätte zwar erwartet, dass die Gemeinderäte in diesen Prozess eingebunden werden, aber er wolle die Entwicklung deswegen nicht gleich schlechtreden. Aber zumindest sollte man den jungen Bürgern ein Beispiel geben, dass ein aufrichtiger Umgang in der Kommunalpolitik möglich ist, fordert Sekatzek. red



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren