Marktleugast
stammbach.inFranken.de 

Seifenblasen am Altar

Obwohl der Fasching im Kirchenjahr keine ausgesprochene liturgische Festzeit ist, kommt ihm doch eine besondere Bedeutung zu. Der Kinderliturgiekreis der Pfarrei Marienweiher lädt deshalb seit Jahren ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Leichtigkeit des Familiengottesdienstes zum Faschingsende mit Pater Silvester (links hinten, sitzend) ist auf diesem Bild deutlich zu spüren. Foto: Oswald Purucker
Die Leichtigkeit des Familiengottesdienstes zum Faschingsende mit Pater Silvester (links hinten, sitzend) ist auf diesem Bild deutlich zu spüren. Foto: Oswald Purucker

Obwohl der Fasching im Kirchenjahr keine ausgesprochene liturgische Festzeit ist, kommt ihm doch eine besondere Bedeutung zu. Der Kinderliturgiekreis der Pfarrei Marienweiher lädt deshalb seit Jahren zum Familiengottesdienst in die kleine Auferstehungskirche nach Stammbach ein. Unter dem Motto: "Gott liebt das Lachen!" konnte Pater Silvester eine große Schar von Kindern begrüßen und zum Lachen motivieren.

Pater Silvester machte deutlich, dass die Freude und damit auch das Lachen als Ausdruck herzlicher Freude im Mittelpunkt der Botschaft Jesu stehen.

Seine "gute Nachricht" von der Liebe Gottes will die Menschen froh und glücklich machen. Die Kinder ansprechend, stellte er fest: "Wenn ihr lacht und andere mit eurem Lachen ansteckt, dann steht ihr immer auf Gottes Seite."

Schnell ließen sich die Kinder dann auch aktiv in den Gottesdienst mit einbinden. Spontan übernahmen sie die Kyrie-Rufe "Jesus, du hast Traurige fröhlich gemacht!" und die Fürbitten wie: "Mach uns zu Boten der Freude!"

Die Predigt eröffnete der Geistliche mit den Worten: "Und jetzt, weil das im Fasching Pflicht, kommt statt der Predigt ein Gedicht." Die Büttenrede, vorgetragen von Claudia Keller und Kerstin Schramm, lud ebenfalls zum Mitmachen ein. Denn an jedem Versende fehlte ein Wort, das die Kinder mit ihren Eltern lautstark ergänzen durften.

Den Höhepunkt bildete die Kulisse zum Schlusssegen. Die Kinder versammelten sich um den Altar, ließen Seifenblasen steigen und trugen ihre Gedanken vor: "Wenn wir uns freuen, fühlen wir uns auch manchmal so leicht und unbeschwert wie Seifenblasen, wir wollen uns bewegen und durch die Luft tanzen."

Mit einer kleinen Zaubershow erinnerte Oswald Purucker an die kirchlichen Feiertage von Weihnahten bis Faschingsende. Kirchenrätin Maria Stadter hatte dann noch mit einem großen Tisch Süßigkeiten für alle Kinder eine schöne Überraschung vorbereitet. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Georg und Leon Schramm (Gitarre) und Josef Büttner (Orgel). Oswald Purucker

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren