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Willkommen ?  Daheim

Sehnsuchtsort Heimat

Warum es sich lohnt, im Landkreis zu wohnen
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Einfach die Seele baumeln lassen - willkommen daheim!   Foto: Anja Vorndran
Einfach die Seele baumeln lassen - willkommen daheim! Foto: Anja Vorndran

Raus aus dem Asphaltdschungel und Großstadtsumpf und rein ins Dorfleben - oder zurück zur Natur oder ganz einfach zurück nach Hause und willkommen daheim. Nicht wenige finden gerade an Weihnachten den Weg zurück in die Heimat, hier leben vielleicht noch die Eltern, Verwandte und Freunde, Bekannte. Egal aus welchem Grund man nach Hause kommt, die meisten Menschen empfinden ihre Heimat als Sehnsuchtsort.

Hier ist die Welt in Ordnung. "Der Blick in den Sternenhimmel und ein Ohr voller Musik vor dem Zubettgehen, das ist besser als alle deine Schlafmittel", formulierte es einst Hermann Hesse, in seinem Buch "Das Glasperlenspiel". Wo könnte das besser funktionieren, die Sterne, der Himmel, die Musik, als daheim? Nicht nur, weil die Rhön als Sternenpark ausgewiesen ist, bietet sich der Vergleich an.

Hier ist der Himmel an Sonnentagen noch strahlend blau und die Luft nach einem Regenguss klar. Heimat ist also mehr als ein Raum, mehr als ein Dach über dem Kopf. Heimat ist da, wo die Lieben sind und da, wo man sich angenommen und eben daheim fühlt. Wer in der Ferne sein Glück nicht findet, ist daheim willkommen, hier in der Region warten viele Angebote auf Arbeitnehmer in nahezu allen Sparten. Den passenden Wohnraum gibt es noch dazu.

Wie wäre es damit: Tausche Zimmer, Küche, Bad in der Stadt gegen eine Wohnung mit Balkon oder Terrasse und Blick ins Grüne auf dem Land? Statt sich stundenlang durch Stau zu quälen, kann man sich in der Region oft einfach aufs Rad schwingen, um zur Arbeit fahren. Das Kultur-, Freizeit- und Sportangebot in der Großstadt ist vielfältiger? Von wegen! Wer geht schon jeden Tag ins Kino, Theater oder ins Konzert? Hier im Landkreis warten hochkarätige Veranstaltungen - wie derzeit der "Kissinger Winterzauber" , in ein paar Monaten der "Kissinger Sommer" ansonsten Jazz, kleine Konzerte und weitere Veranstaltungen auf die Gäste. Und wenn es doch die große Gala oder Oper, die Studentendisco oder der Ausnahmefilm sein soll, dann ist der Weg in die nächste Stadt nicht weit. Wer Sport auf seiner Liste stehen hat: Bitteschön! Wo lässt es sich besser trainieren als draußen? Laufen, Schwimmen, Reiten, Tanzen, Golfen - hier im Landkreis liegt alles fast direkt vor der Türe. Die große Freiheit beginnt nicht in der Großstadt, sie beginnt mit dem Schritt hinaus, ins Grüne.

In der Stadt kennt man vielleicht noch seine direkten Nachbarn. Ein Haus weiter geht meistens schon gar nichts mehr. Als Faustregel gilt: Je größer das Mietshaus, desto anonymer der Umgang miteinander. Wie anders ist es daheim! Die Kinder kennen sich meistens schon vom Kindergartenalter an, der Weg in die Schule oder zur Schulbushaltestelle ist oft zu Fuß machbar (auch wenn viele Eltern denken, das wäre nicht so) und, neben Grundschulen gibt es im Landkreis Förderschulen, weiterführende- Fach- und Berufsschulen. Nach dem Unterricht warten kein quälend langer Weg in Bus, Straßenbahn, U-Bahn oder Zug auf die Kinder. Meistens geht es flott nach Hause und nach den Hausaufgaben steht Spielen mit den Nachbarskindern auf dem Plan. Klar, das ist in einer Großstadt auch machbar, aber halt schwieriger. Natürlich gibt es die Stadtmenschen, die das alles brauchen, die Enge, den Trubel, den Lärm. Dem Künstler James Rizzi gelang es nicht zu schlafen, wenn es ruhig war. Er ließ sich bei einer Vernissage in Würzburg von einem ruhigen Hotel direkt in eine Unterkunft am Bahnhof verlegen. Hier, mit Autoverkehr, Motorradlärm, ratternden Straßenbahnen, dem Geräusch von einfahrenden Zügen, ab und an Sirenengeheul und dem Geplauder der Nachtschwärmer konnte er beruhigt träumen, denn diese Geräuschkulisse kannte er von seiner Heimatstadt New York. Wem das nicht liegt, der sollte über einen Umzug aufs Land nachdenken. Willkommen daheim! Anja Vorndran

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