Ebensfeld
Brandschutz

Segnung und Übergabe von gleich drei Tragkraftspritzen-Fahrzeugen

Gleich drei Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF 44/1 wurden am Dienstag ihrer Bestimmung übergeben. Eines davon erhielt die Freiwillige Feuerwehr Eggenbach. Die Wehr deckt als Teil der Alarmierungseinheit ...
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Gleich drei Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF 44/1 wurden am Dienstag ihrer Bestimmung übergeben.

Eines davon erhielt die Freiwillige Feuerwehr Eggenbach. Die Wehr deckt als Teil der Alarmierungseinheit auch die Orte Freiberg und Draisdorf mit ab.

Das zweite Fahrzeug ging nach Unterneuses. Die Wehr kümmert sich auch um Pferdsfeld und Niederau.

Das dritte 44/1 wird in Zukunft in Prächting stehen und fährt mit aus, wenn es in Dittersbrunn, Sträublingshof, Kümmel und im Ort selbst benötigt wird. Für die Prächtinger ist dieses Fahrzeug etwas ganz Besonderes. Bernhardt  Gehringer, Vorsitzender, und Karl-Heinz Nüßlein, Kommandant, hatten bisher nur einen Anhänger mit Tragkraftspritze zur Verfügung, der bei Bedarf von Traktoren gezogen wurde. Das war nicht mehr zeitgemäß und entsprach nicht mehr den Anforderungen. In der heutigen Zeit würden die landwirtschaftlichen Betriebe weniger und so auch die Zahl der Traktoren, die im Ernstfall zur Verfügung stehen würden, um die Pumpe an den Einsatzort zu bringen, sagte Bernhardt Gehringer. "Im Bedarfsplan waren sie vorgesehen, jetzt sind sie da", freute sich Bürgermeister Bernhard Storath. Mit ihm waren auch sein Stellvertreter und viele Marktgemeinderäte zur feierlichen Segnung und Übergabe in die Rinnigstraße gekommen.

Rund 25 000 Euro pro Fahrzeug kostet das die Gemeinde Ebensfeld nach Abzug der Fördersummen. Die drei Fahrzeuge sind bau- und typgleich. Erst einige Tage zuvor war ein Bus mit 20 Feuerwehrleuten nach Nordrhein-Westfalen aufgebrochen. Die wurden gleich in die neuen Fahrzeuge eingewiesen und durften dann die 44/1 vom rund 360 Kilometer entfernten Mudersbach / Siegen mit nach Hause nehmen. Die Kennzeichen LIF - ME 26, ME 31 und ME 32 wurden schon vorher besorgt, Tüv-Abnahme und Meldung der neuen Einsatzfahrzeuge bei der Leitstelle erfolgten am Samstag.

Landrat Christian Meißner bedankte sich für die Hege und Pflege der Fahrzeuge. "So sind und bleiben wir leistungsfähig", lobte er die Mannschaften. Stolz war auch Kreisbrandinspektor Siegfried Hammrich. Der KBI brachte es auf den Punkt: "Nicht die Feuerwehr, sondern die Bürger benötigen ein zeitgemäßes Feuerwehrfahrzeug!" Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und die Einsatzbereitschaft der derzeit knapp 3600 Feuerwehrleute im Landkreis.

"Gütiger Gott, schütze alle, die mit diesen Fahrzeugen Dienst tun, bei ihrem Einsatz für die Mitmenschen vor jeder Gefahr. (...) Segne diese Fahrzeuge, die heute übergeben werden", bat Pastoralreferent Daniel Wehrfritz und segnete die neuen Fahrzeuge. Kleine Kuriosität: Eben war das letzte Dankeswort gesprochen und die Gäste wollten sich an einem kleinen  Imbiss stärken, als die Piepser der Ebensfelder Feuerwehr losgingen. Das hieß, alles liegen und stehen lassen, rasch umziehen, zum Fahrzeug eilen und ausrücken. Gott sei Dank war es nur ein Müllbehälter am Veitsberg, der in Brand geraten war ... ds

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