Hallstadt
Kirche

Seelsorgebereiche: Viele Fragen tun sich auf

Einem Damoklesschwert gleich schwebt der Terminus "Seelsorgebereich Main-Itz" über vielen Köpfen der Kirchengemeinden und Aktiven vor Ort: Fragen, Unsicherheiten, Zukunftsängste tun sich auf. Ebenso g...
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Symbolisch steht die Baustelle vor der Pfarrkirche St. Kilian in Hallstadt für den Bistumsprozess im neuen "Katholischen Seelsorgebereich Main-Itz": Vieles ist im Umbruch. Foto: Philipp Fischer
Symbolisch steht die Baustelle vor der Pfarrkirche St. Kilian in Hallstadt für den Bistumsprozess im neuen "Katholischen Seelsorgebereich Main-Itz": Vieles ist im Umbruch. Foto: Philipp Fischer

Einem Damoklesschwert gleich schwebt der Terminus "Seelsorgebereich Main-Itz" über vielen Köpfen der Kirchengemeinden und Aktiven vor Ort: Fragen, Unsicherheiten, Zukunftsängste tun sich auf. Ebenso geht es den Seelsorgern. Um den Prozess des Wandels gut mitgestalten und anfängliche Hürden überspringen zu können, trafen sie sich unlängst mit Pastoralreferent Bernhard Saffer von der Diözesanstelle für Gemeindeentwicklung im Pfarrhaus Hallstadt.

Wichtigste Anliegen aller Hauptamtlichen der drei - bald ehemaligen - Seelsorgebereiche Hallstadt-Oberhaid, Breitengüßbach-Kemmern und Rattelsdorf-Zapfendorf mit ihren über 21 000 Katholiken waren: Katechesen zu Erstkommunion und Firmung; Ausbildung und Begleitung von Wort-Gottes-Feier-Beauftragten, um vor allem jeden Sonntag Feiern in jedem Gemeinde- und Kirchort zu ermöglichen; Erreichbarkeit in Notfällen; Budgetzuteilung und Gebäudekonzepte, zum Beispiel für die vielen Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft sowie Sekretärstunden in den Pfarrbüros.

Wie Pastoralreferent Philipp A. Fischer mitteilt, diskutierten die neun Hauptamtlichen produktiv und zielstrebig. Indes seien viele Fragen offen geblieben. "Der Seelsorgebereich soll von unten wachsen. Ab dem 1. September kann nicht alles anders sein. Es soll miteinander geschaut werden, was man sinnvollerweise zusammen machen kann. Tun, was möglich ist, Gelassenheit im Wachstum", sagte Markus Schürrer, Koordinator des Prozesses und Pfarradministrator von Breitengüßbach und Kemmern. Weiterhin werde mit den gewählten Gremien der Prozess gemeinsam beschritten und für die Zukunft geplant. Schürrer weiter: "Gleich nach Schul- und Dienstjahresbeginn Ende September findet ein Dienstgespräch statt, bei dem anliegende Themen gesammelt und nach Priorität gewichtet und erste, akute Entscheidungen getroffen werden." red

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