Vierzehnheiligen

Sechs Glocken im Mittelpunkt

Ihr Klang solle die Gläubigen zum Gottesdienst führen, sagte Erzbischof Ludwig Schick.
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Erzbischof Ludwig Schick schlägt mit dem Bischofsstab erstmals die Glocken an. Fotos: Gerd Klemenz
Erzbischof Ludwig Schick schlägt mit dem Bischofsstab erstmals die Glocken an. Fotos: Gerd Klemenz
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Zum Kirchweihfest der Basilika Vierzehnheiligen hat Erzbischof Ludwig Schick am Sonntag sechs neue Glocken geweiht, die künftig das Geläut des Gotteshauses vervollständigen und verschönern.

Ihr Klang solle die Gläubigen zum Gottesdienst führen und sie mit dem Herrn verbinden, so Schick in seiner Predigt: "Mögen die Glocken rufen zur schönen Basilika, zu aufbauenden Gottesdiensten und zum Schönsten Herrn Jesus Christus." Die Namen der neuen Glocken machten deutlich, dass wir Christen heute in der langen Tradition des neuen Gottesvolkes stehen, das Jesus gründete und das viele Heilige hervorgebracht habe. Die Königin aller Heiligen sei die Gottesmutter Maria, die Patronin von Vierzehnheiligen.

In Erinnerung an die Zisterziensertradition von Vierzehnheiligen trägt eine der am Sonntag geweihten Glocken den Namen der beiden großen Heiligen der Zisterzienser, "Benedikt und Bernhard". Eine zweite Glocke wurde mit Blick auf die franziskanische Tradition "Franziskus" getauft. Dazu gesellt sich ein Zimbelgeläut mit vier Glocken. Drei davon tragen, inspiriert durch das Patronat Marias für die Basilika, den Namen von Marienhymnen: "REGINA COELI" (Himmelskönigin), "DOMINA ANGELORUM" (Königin der Engel) und "STELLA MARIS" (Meeresstern). Der Name der kleinsten Glocke bezieht sich auf das Jesuskind in der Mitte der Basilika: "PUERNATUS EST" (Ein Kind ist uns geboren).

Die neuen Glocken ergänzen fünf bereits in der Basilika hängende mit den Namen "Georg", "Blasius", "Vierzehn Nothelfer", "De Profundis" und "Maria". red

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