Herzogenaurach

Schweigen statt Reden

Das schreckliche Zugunglück in Oberbayern hat die politischen Parteien in Herzogenaurach veranlasst, ihre Veranstaltungen am gestrigen Aschermittwoch in ein...
Artikel drucken Artikel einbetten
Das schreckliche Zugunglück in Oberbayern hat die politischen Parteien in Herzogenaurach veranlasst, ihre Veranstaltungen am gestrigen Aschermittwoch in einer anderen Form abzuhalten. Man verzichtete auf gewürzte Reden und die Angriffe auf den politischen Gegner.
CSU-Ortsvorsitzende Antje Körner berichtete, dass der politische Aschermittwoch "aus Respekt vor den Opfern des tragischen Zugunglücks" nicht in der gewohnten und geplanten Form stattfinde. "Wir werden mit einer Schweigeminute beginnen und auf Redebeiträge verzichten". Getroffen hat man sich am Abend trotzdem, "vor allem im Hinblick auf die vorbereiteten Fische und die stärkende Geste eines gemeinsamen Essens".
"Aus gegebenem Anlass werden wir keinen Politischen Aschermittwoch beim Heller veranstalten", schrieb SPD-Ortsvorsitzende Rita Dankers. Auch die Sozialdemokraten legten eine Schweigeminute ein. Weiterhin war eine kurze Ansprache angekündigt. bp

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren