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Schutzparcours vermittelte sicheren Umgang mit Medien

Die Schüler der 7. und 8. Klasse des Gymnasiums Alexandrinum sitzen unruhig auf ihren Stühlen. Etwas ist anders als sonst. Anstatt der Klassenleiterin stehen zehn Studenten der Hochschule Coburg vor i...
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Der Jugendmedienschutzparcours wurde sehr positiv von den Schülern angenommen und soll deshalb fortgeführt werden. Foto: Abdullah Sayin
Der Jugendmedienschutzparcours wurde sehr positiv von den Schülern angenommen und soll deshalb fortgeführt werden. Foto: Abdullah Sayin

Die Schüler der 7. und 8. Klasse des Gymnasiums Alexandrinum sitzen unruhig auf ihren Stühlen. Etwas ist anders als sonst. Anstatt der Klassenleiterin stehen zehn Studenten der Hochschule Coburg vor ihnen. Und anstatt einer Mathestunde soll es heute 90 Minuten lang um das Thema "Jugendmedienschutz" gehen. An zwei Tagen absolvierten insgesamt 144 Schüler an einem Vormittag den Jugendmedienschutzparcours.

Der Jugendmedienschutzparcours kann als eine thematische Erweiterung zum bereits etablierten Jugendschutzparcours "Stop & go" angesehen werden. Im letzten Jahr wurde dieser unter anderem von Studierenden der Hochschule Coburg umgesetzt. Auch in diesem Jahr haben die wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Coburg Christina von Obstfelder und Matthias Scheibe, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Coburg, eine thematische Projektwerkstatt des "Coburger Weges" angeboten. Allerdings sollte der Fokus dieses Mal explizit auf der Sensibilisierung der Jugendlichen für das Mediennutzungsverhalten liegen.

Die teilnehmenden Studierenden hatten sich im Sommersemester intensiv auf die Durchführung des Jugendmedienschutzparcours vorbereitet. Sie eigneten sich notwendiges Methodenwissen und Kompetenzen an und entwickelten anschließend, darauf aufbauend, ihren eigenen Jugendmedienschutzparcours. Dieser enthält vier Stationen, aus denen sich die Schüler des Alexandrinums drei auswählen durften. Dabei handelt es sich um die Stationen Cybermobbing, Datenschutz, Fake News und soziale Netzwerke. Daraufhin durchliefen die Schüler in Kleingruppen die einzelnen Stationen.

Das übergeordnete Ziel des Jugendmedienschutzparcours ist es, die Jugendlichen für ihr Mediennutzungsverhalten zu sensibilisieren. Des Weiteren soll der Jugendmedienschutzparcours aufklären und Informationen für den sicheren Umgang mit Medien vermitteln, aber auch zur konstruktiven Bewältigung von Problemen anregen.

Eigenes Verhalten reflektiert

Die Schüler haben somit die Möglichkeit erhalten, sich frei austauschen zu können und ihr eigenes Verhalten in der digitalen Welt zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen. Im Mittelpunkt stand dabei der offene Austausch zwischen den Schülern und den Studierenden, die dadurch auch neue Erfahrungen sammeln konnten. red

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