Pinzberg

Schutz vor Regenfolgen wird teuer

Die VG Gosberg hat ihren Haushalt verabschiedet.
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Die Verabschiedung des Haushalts der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg war das Hauptthema der jüngsten Gemeinschaftsversammlung. Bürgermeister Reinhard Seeber begrüßte als Vorsitzender die Vertreter der Gemeinden Pinzberg, Kunreuth und Wiesenthau.

Kämmerin Manuela Holm trug die neuen Zahlen vor. Demnach umfasst der Verwaltungshaushalt rund 1,22 Millionen Euro, das ist ein leichter Anstieg von 16 000 Euro. Der Vermögenshaushalt ist mit 735 000 Euro geplant gegenüber 460 000 Euro 2018.

Die VG-Umlage beträgt 493 000 Euro (463 000 Euro 2018). Damit ist mit einer Umlage pro Einwohner von 99,44 Euro zu rechnen, das entspricht einem Anstieg von 5,50 Euro.

Die Investitionsumlage wird geprägt von der Sanierung des Regenüberlaufbeckens in Gosberg und beträgt 220 000 Euro, die auf die Gemeinden umgelegt werden.

Kosten werden umgelegt

Ein erhebliches Paket stellt die Sanierung der überörtlichen Regenentlastungsanlagen nach den Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes dar. In Abstimmung mit dem zuständigen Ingenieurbüro sind 2019 dafür 530 000 Euro vorgesehen, 2020 270 000 Euro und jeweils eine Million Euro 2021 und 2022. Die Kosten werden jeweils den Gemeinden zugeordnet. Wie weit sie dann direkt umgelegt werden oder auf die Gebühren, bleibt jeder Kommune überlassen.

Relativ stabil zeigen sich die Abwasserbetriebskosten mit 270 000 Euro gegenüber 260 000 Euro im Vorjahr. 2016 betrugen sie noch beachtliche 595 000 Euro, sanken dann aber kontinuierlich.

Im Vermögenshaushalt sind für den Austausch des Bodens im VG-Gebäude 40 000 Euro vorgesehen, die aber die zuständige Firma wieder zurückerstatten wird.

Die Ertüchtigung der Homepage wird um die 4000 Euro kosten. Für die Erweiterung der Kläranlage Forchheim sind 2019 Mittel in Höhe von 36 000 Euro veranschlagt, die auf die Gemeinden umgelegt werden.

Für die Tilgung des Kredites für das VG-Gebäude werden 2019 insgesamt 30 500 Euro fällig. Der Kredit läuft 2021 aus.

Anstieg durch Lohnerhöhungen

Die Personalkosten sind, wie die Kämmerin erläutert, konservativ kalkuliert und steigen auf Grund von Lohnerhöhungen und Umgruppierungen von 624 000 Euro auf voraussichtlich 692 000 Euro.

Intensiv diskutierte die Versammlung den Beitritt zum Zweckverband Informationstechnik Franken (ZV IT Franken). Vorgespräche hatten bereits stattgefunden. Der Zweckverband unterstützt beim heute komplexen Datenschutz, bei der Informationssicherheit und den Anforderungen der IT-Verfahren.

Der Beitritt zum 1. Januar 2020 wurde beschlossen. Dazu sind eine Einmalzahlung von 1000 Euro und ein jährlicher Beitrag von 1900 Euro fällig.

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